Das KMZ-KOLLEKTIV - dokumentarisches Materialtheater trifft kreativen Flow (19)
Shownotes
Was erzählt uns ein Material wie Kaffee oder Zucker über seine (und unsere) koloniale Geschichte? Das war der Startpunkt für die beiden Performer*innen Laia RiCa und Antonio Cerezo, die Videokünstlerin Daniela del Pomar und die Musikerin Yahima Piedra Córdova, sich zum Performance-Kollektiv zusammenzuschließen. “Kaffee mit Zucker”, ihr erstes Stück und Namensgeber hat KMZ über Genregrenzen hinweg zu einem unverzichtbaren Teil der Figurentheaterszene gemacht. Auf welche Arten die vier ein neues Material in all seinen Aggregatszuständen erforschen, wie jede ihrer unterschiedlichen Expertisen in ihre Stücke einfließen und wie wichtig es ist, dass ihre Performances immer auch der spanischsprachigen Community zugänglich sind, erzählen die vier in dieser Folge.
Der Podcast HÄNDE HOCH folgt Lebenswegen und Umwegen von Menschen auf dem Weg zur Puppe. Denn nicht überall wo Puppe drinsteckt, stand vorher auch Puppe drauf. Viele spannende Gäste aus der Szene der zeitgenössischen Puppenspielkunst stehen Rede und Antwort. Die dritte Staffel HÄNDE HOCH wird produziert von Regisseurin und Professorin Roscha A. Säidow und Puppenspielstudentin Paula Engel. Mit freundlicher Unterstützung der Abteilung für zeitgenössische Puppenspielkunst der HfS Ernst Busch und dem Projekt Puppet Partners International. Die dritte Staffel läuft seit dem 13.04.2026.
Sounddesign und Schnitt: Roscha A. Säidow Eine Produktion von Roscha A. Säidow und Paula Engel
HÄNDE HOCH wird unterstützt von der HfS Ernst Busch Berlin, Abteilung für Zeitgenössische Puppenspielkunst.
LINKS ZUR FOLGE:
Zeitgenössische Puppenspielkunst der HfS Ernst Busch: https://www.hfs-berlin.de/studium/puppenspielkunst
KMZ Kollektiv: https://www.kmzkollektiv.com/
Soundtrack zu Kaffee mit Zucker auf Spotify: https://open.spotify.com/intl-de/album/7JhhaAzML0BjbZ6vi2Ha4C?si=KzMceb7ZTAW3dA2kaE1zEg
Die selbstorganisierten Schule "Filmarche" in Berlin: https://www.filmarche.de/
Transkript der englischen Parts https://drive.google.com/file/d/13p_kI33X-aBLjHaa2UezMTDL07-V86oT/view?usp=sharing
Transkript anzeigen
00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zu Folge neunzehn von Hände hoch, dem Podcast über Menschen hinter Puppen.
00:00:17: Im Tonstudio der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch treffen wir heute auf vier umtriebige Künstlerinnen die ihre Superpowers in einem Kollektiv zusammengeschlossen haben was mit ihren Produktionen die Bühnen im Sturm erobert hat.
00:00:32: Die Rede ist vom Kaffee mit Zuckerkollektiv kurz KMZ.
00:00:36: Das vereint oft besondere Weise Objekttheater und Performance, und beschreibt die Arbeiten als dekoloniales Materialtheater.
00:00:44: Wir sprechen darüber wie die vier Künstlerinnen von KMZ nicht nur Performance Musik-und Videokunst zusammenbringen sondern auch eigene biografische Elemente auf der Bühne verhandeln Wie
00:00:54: sie den Einschränkungen in der Pandemie neue Wege der
00:00:57: Stückentwicklung
00:00:58: abbringen konnten
00:00:59: Und wie unterschiedlich das Publikum während ihrer Shows in Mexiko und Deutschland auf die Frage reagiert.
00:01:05: Möchte jemand Kaffee?
00:01:07: Ich bin Rocha Asseidow, Regisseurin freie Künstlerin und Professorin für zeitgenössische Puppenspielkunst an der HFS Ernst Busch.
00:01:15: Und ich bin Paula Engel, Puppen Spielstudentin im vierten Studienjahr an der HSF Ernst-Busch.
00:01:20: Paula!
00:01:21: Rocha!
00:01:22: Vorhang auf und bühnefrei für die neunzehnte Folge von ... Hände hoch!
00:01:37: Menschen hinter Puppem.
00:01:42: Cool
00:01:42: cool cool.
00:01:44: Hallo und herzlich willkommen bei Hände hoch, dem Podcast über Menschen hinter Puppen.
00:01:48: Und heute schauen wir nicht nur hinter Pappen sondern auch hinter Material!
00:01:52: Denn wir haben zu Gast eine wunderbare Gruppe aus vielseitigen Künstlerinnen die sich und ihre Superpowers zusammengeschlossen haben im Café mit Zuckerkollektiv KMZ.
00:02:02: Ein herzliches Willkommen auch von mir an die Performance-Künstlerin Regisseurin und Theaterpädagogin Laia Ricca An den Regisseure-Performer und Papierteaterkünstler Antonio Cerrezo Die Musikerin Jaima Pietra Kordova und die Videokünstlerin Daniela del Pomar.
00:02:18: Schön, dass ihr da seid!
00:02:20: Danke!
00:02:24: Wir freuen uns außerordentlich über euren Besuch bei Hörnde hoch... ...und gemeinsam mit unseren Studierenden.
00:02:29: Inklusive mir?
00:02:30: Genau!
00:02:31: Hab ich schon einige Eurer Produktionen gesehen.
00:02:33: Angefangen mit dem Erstlingswehr, Café mit Zucker in der Schaubude dann fünf Exponate auf der Figur in Baden und warm wie Kohle auf dem Figurnteaterfestival in Erlangen.
00:02:43: Und das sind wunderbare interdisziplinäre Arbeiten, die uns mitnehmen hinter die Zeichenhaftigkeit von uns umgehenden Alltagsmaterialien und deren soziale und politische Sprengkraft freilegen – dabei aber auch immer im Dialog bleiben und mich als Zuschauerne berühren!
00:02:58: Nicht zuletzt durch das virtuose Zusammenspiel von Performance, Text, Spiel, Musik und Video.
00:03:04: Wie eure Arbeiten entstehen und was euer künstlerischer Zugriff ist, darüber werden wir heute ins Gespräch kommen.
00:03:10: Ganz genau!
00:03:11: Und als Kollektiv vereint ihr verschiedenste Superpowers und Nationalitäten, was sich in euren Projekten ja auch widerspiegelt.
00:03:18: Könnt Ihr zum Einstieg vielleicht einmal kurz euch vorstellen?
00:03:21: Was ist Euer künsterischer Background und wie seid Ihr zu KMZ gekommen?
00:03:26: Okay also Antonio spricht hier... Ich komme aus Mexiko-Staat und da habe ich Theater, Schauspiel und ja also in der Theaterschule.
00:03:38: wir haben vier Jahre und zwei Jahren.
00:03:40: Wir haben alle Schauspil, Regie, Autor, Dramaturgie.
00:03:44: Die letzten zwei Jahre habe ich Schauspielt studiert und dann habe ich mein Theater also Grund gemacht.
00:03:51: und dann bin ich nach New York umgezogen und da hab' ich weiter mit Schaus Spiel und mit Regie studiert.
00:03:57: Und dann, ich war auf Null hier.
00:04:03: Ich wusste nicht was wie mein Weg sein wurde.
00:04:07: und dann hab' ich angefangen mit Schreiben... ...und dann hatte ich einen Summer Course in der UDK genommen wo ich Laia getroffen habe mit Gigi Pop... ...dann kam die erste Projekt von Kampf für mich zu.
00:04:22: Super!
00:04:23: Schön!
00:04:24: Gigi pop Performance Gruppe aus Berlin?
00:04:27: Ich Daniela bin ich nach Berlin gekommen, als ich jetzt zwanzig Jahre alt war und habe mich in verschiedenen Videoprojekte gearbeitet mit starker Fokus auf Dokumentarfilm.
00:04:43: Habe ich auch in die Filmarchestschule, kennt ja vielleicht diese selbst organisierte Firmschule in Berlin studiert.
00:04:50: Und ja vor acht Jahren oder so habe ich viel mit Video gemacht und da kam eine Zeit wo ich ein bisschen Langeweile, sag ich mal so.
00:05:01: War von dieser Kamera und Schnitt immer am Computer.
00:05:05: Ich dachte was konnte ich noch machen das ist ein bisschen mehr offen mit einem Raum zu tun hat?
00:05:12: Und dann habe ich einfach mit einer Freundin gesprochen und sie meinte ah Benjamin Krieg der Videokunstler von Shishipop Sokyamon damit er arbeiten konnte und da habe ich schon eine Interview gemacht Und ich habe drei Monate mit ihm gearbeitet und mit Cisci Pop.
00:05:31: Da habe ich auch Laia getroffen, weil wir waren in derselben Produktion.
00:05:36: Das war so ein Total-Zufall, dass ich in Theater bin, obwohl ich als vielemal Theaterdokumentation gemacht habe.
00:05:45: Aber ich habe das nicht vorgestellt, dass sich in Theater arbeiten würde.
00:05:51: Hallo!
00:05:52: Ich heiße Laia Fisikalvierter in Barcelona studiert.
00:05:59: Und dann habe ich einige Jahre, sechs, sieben Jahre in El Salvador und Guatemala also vor allem im Mittelamerika produziert.
00:06:09: dort mit auch so ein Kollektiv der sich als lesbisch queer bezeichnet hat experimentiert mit dem dokumentarischen und biografischen Theater.
00:06:25: Und den Stücken dort sind ja viel in Mittelamerika, aber auch in Mexiko und Kolumbien gereist und getourt.
00:06:35: Irgendwann habe ich wegen sehr unterschiedlicher Sachen entschieden – Ich will jetzt versuchen raus aus Mittelamerica!
00:06:43: zu gehen und in der Suche nach, was wären die Möglichkeiten habe ich dann diese Master-in-theaterpädagogik an der UDK gefunden.
00:06:54: Ich konnte mir Berlin schon gut vorstellen weil ich wegen biografischer Geschichte schon Deutsch gesprochen habe und ich fand die Arbeit mit nicht professionellen Menschen spannend.
00:07:08: es war im Jahr sehr unvogue in Deutschland war, auch mit Arbeiten von Rimini-Protokoll und von Experten des Alltags.
00:07:21: Und wie arbeitet man in Konstellationen?
00:07:25: Wo professionelle und nichtprofessionelle Menschen auf der Bühne sind?
00:07:28: So hatten wir gearbeitet in unserem Kollektiv, Kollektiva Siluetas hieß das damals im Mittelamerika.
00:07:36: Eine befreundete Person hat mir erzählt über Shishipop.
00:07:41: Sie hat mir gesagt, ich würde die Arbeit von denen interessieren.
00:07:45: Weil sie ähnlich wie unser Ansatz in der Kollektiv, was die Lötters war.
00:07:50: Die erste Arbeit, die ich von denen gesehen habe, war Testament und da hatte ich für mich die Entscheidungen getroffen.
00:07:56: Ich will mit euch mal arbeiten!
00:07:57: Ich würde gerne eure Methoden, Arbeitsmethoden kennenlernen So die Wege, wie sie sind.
00:08:05: Irgendwann haben wir in diesem Workshop wo wir beide als Teilnehmerin waren mit Antonio.
00:08:12: das hat uns dann gebracht in Produktionen mit dabei zu sein.
00:08:17: ich habe dann vier Jahre lang wirklich mit Tishie Pop gearbeitet und es war wirklich schon auch ein Moment wo wir uns getroffen haben dort.
00:08:25: aber es war für mich und vielleicht auch für uns alle so ein bisschen eine Schule, für dieses ganze unausgesprochene Wissen über wie die deutsche Theater- und Performancelandschaft funktioniert.
00:08:40: Was sind die Spielorte?
00:08:42: Wie kommt man da rein?
00:08:43: Das ist so'n ganzes Know how wo man sehr schwer rankommt wenn mal als migrantische Person, die nicht hier studiert hat und nicht hier diesen Lebenslauf gemacht hat, rankommt.
00:08:56: Hallo!
00:08:57: Jaima hier Ich komme aus Kuba und ich studiere Musik.
00:09:26: Von diesen Zeiten habe ich als Komponistin und Pianisten weitergearbeitet.
00:09:33: Und in Deutschland startete Singen.
00:09:36: Hast du angefangen zu singen?
00:09:38: Ja, da war ich in Deutschland.
00:09:40: Und von mir war es sehr interessant immer die Arbeit mit Filmmusik.
00:09:44: Und im Jahr oder Jahr war der Einladung von Laia voll Kaffee mit Zucker.
00:09:52: Für mich war es eine interessante Arbeit weil ich diese Experimente mit Aufnahme, Komposition und Live-Performance kombiniere.
00:10:05: Ich vermiete meine erste Arbeit im Theater.
00:10:08: Und wie ihr da genau zusammenarbeitet?
00:10:09: Da wird es später auch noch mal darum gehen.
00:10:12: Das interessiert uns sehr, wie diese verrückte Mischung und diese sehr besondere Mischungen zustande kommt die ihr in euren Arbeiten auf die Pühne bringt.
00:10:20: Ihr tut ja mit euren Produktionen um die ganze Welt und verbindet verschiedenste Theaterszenen.
00:10:25: Wir haben es auch gerade schon gehört, ihr habt ein Performance-Hintergrund also ein performativen Hintergrund.
00:10:29: Ihr habt einen auch live Band Hintergrund.
00:10:31: könnt ihr uns kurz beschreiben?
00:10:32: wo kommt ihr grad her?
00:10:34: Und wo geht ihr als nächstes hin?
00:10:36: Also als Gruppe kommen wir aus einer Premiere von einem Stück namens sehr Mais.
00:10:42: Wir hatten Premiere am vierten Dezember in der Schaubude Berlin und hatten dort fünf Vorstellungen Und nächste Woche sind wir im Manipulate-Festival eingeladen in Eddingbro.
00:10:56: Toi, schön!
00:10:58: Mit
00:10:58: Kaffee mit Zucker und da spielen wir auch das Stück auf Englisch zum zweiten Mal.
00:11:03: Der erste war in Taiwan.
00:11:05: Spielt ihr eure Stücke generell zweisprachig?
00:11:08: Bietet ihr sie zweissprachig an?
00:11:10: Also Kaffe mit Zucker, mindestens... Fünf Exponate ist es eigentlich auf Deutsch, Englisch und Spanisch.
00:11:18: Und wir haben immer dabei Übertitel.
00:11:21: Wir haben aber fünf Exponaten zum Beispiel ganz auf Spanische gespielt
00:11:26: auch
00:11:27: in Mexiko.
00:11:27: Und Kaffee mit Zucker auch.
00:11:29: Und
00:11:29: Spanien auch war nur aus
00:11:30: Spanisch.
00:11:31: Genau, haben wir das auch nur auf Spanische gespielt?
00:11:34: Wie
00:11:34: macht ihr das da mit den Dokumentar-Filmsequenzen wenn die dann übersetzt oder...
00:11:39: Mit Übertitel.
00:11:40: Ah
00:11:40: ok!
00:11:40: Das ist das Einzige was übertitelt wird.
00:11:42: Also generell machen über Ubertitel auf Spanish, auch wenn wir in Deutschland sind und dann wird alle diese Sequenzen auch...
00:11:51: Genau es ist so eine künstlerische Entscheidung oder dass wir immer Spanischen Ubertitel da haben.
00:11:58: So wird was auch Aesthetics of Access, weil es etwas so mit eurem Thema zu tun hat?
00:12:04: Und
00:12:04: auch an die Latinx-Community zu erreichen.
00:12:09: Also den Stück läuft auch spanisch.
00:12:12: Wir hatten auch die Erfahrungen in mehreren Festivals, wo uns gesagt wurde.
00:12:17: Nein wir brauchen keine Übertitel weil wir erreichen nicht dieses Publikum und wir haben aber gesagt nein das Stück wird es ist eine künstlerischen Entscheidung.
00:12:26: Wir wollen auch dass diese Übertiteln da sind Und fast immer hatten wir die Erfahrung, dass mindestens eine Person aus dem Zuschauerraum gekommen ist und gesagt hat.
00:12:36: Ich hätte das nicht gesehen können wenn es jetzt nicht auf Spanisch gespielt hätte oder wenn ich nicht die Übertitel gehabt hätte.
00:12:44: in diesem Sinne ist es schon Politics of Access und auch so eine Schauen welche Zuschauerin werden auch manchmal gar nicht mit bedacht.
00:12:54: Ja Die Themen müssen ja die Türen auch zu den Communities aufmachen können und wenn sie dann nur einem weißen Publikum zugänglich sind, dann limitiert man sich ja auch ganz viel Diskurs der in diesen Themen so wahnsinnig wichtig ist um eben eine Aufarbeitung von Themen zu kommen.
00:13:10: Ja!
00:13:11: Und die Latinx-Communitys sind auch unsere Republikum.
00:13:14: Wenn wir einen Stock entwickeln, denken wir das für die LatinX-Communities?
00:13:18: Ist das alles für die europäische Community oder... Das ist auch wichtig.
00:13:26: Auch nicht nur der Latines Community, aber viele Leute spricht kein Deutsch und haben wir diese Untertitel auf Englisch zum Beispiel.
00:13:36: Ist mehr accessible?
00:13:39: Zugänglicher!
00:13:41: So liebe Leute, bevor wir Sie hier so richtig los sprinten in unseren Händehoch-Staffelauf denen uns stretching wie noch mal in unserer Speedrunde
00:13:50: Ganz genau, und die funktioniert so.
00:13:52: Wir
00:13:53: starten Sätze, die ihr spontan beendet!
00:13:57: Also sind die Spielregeln klar?
00:14:00: Dann auf die Plätze fertig...
00:14:03: Hände
00:14:09: hoch!
00:14:12: Laya
00:14:13: Dieser Wochentag birgt die größten Überraschungen.
00:14:17: Ein Donnerstag
00:14:21: Ja gut
00:14:23: Daniela Da zieht es mich hin im Sommer.
00:14:27: Sicilien.
00:14:29: Okay, dann wirst du gekocht!
00:14:32: Das ist was ich mache.
00:14:33: Äh
00:14:36: Antonion das ist meine Glückszahl.
00:14:39: Zieben.
00:14:39: Meiner
00:14:41: auch?
00:14:43: Ja immer.
00:14:44: Das kann nicht besonders gut
00:14:47: singen.
00:14:52: Daniela diesen Song würde ich auf einer Hochzeitspartie singen.
00:14:57: Ähm ... Zeig-o-Killer-Tolkinheits.
00:15:01: Na ist?
00:15:01: Äh,
00:15:02: Antonio!
00:15:03: Der schönste Ort in Berlin ist...
00:15:05: Oh ho!
00:15:06: Mein Bett!
00:15:12: Laja, warum können nicht alle
00:15:16: ins
00:15:16: Theater?!
00:15:18: Ja, bravo!
00:15:20: Ähm,
00:15:21: ja immer!
00:15:22: Daran denke ich kurz vor dem Einschlafen.
00:15:26: Kuba
00:15:27: Daniela, das hat mich zuletzt inspiriert
00:15:30: Ein Film, das ich gestern habe von Chantal Ackermann.
00:15:35: Laja!
00:15:36: So trinke ich meinen Kaffee am liebsten?
00:15:39: Mit perfekt geschäumter Hafermilch.
00:15:46: Ja, Ima... Darüber sollte man mal reden.
00:15:53: Kinder.
00:15:53: Äh, Antonio, diese Farbe hat KMZ.
00:15:58: Oh, gelb.
00:15:59: Auf jeden
00:15:59: Fall.
00:16:01: Schön, sehr schön.
00:16:03: Cool So, Leute.
00:16:04: Eure Produktion Kaffee mit Zucker aus dem Jahr twenty-einenundzwanzig hat irgendwie eine Lehrstelle gefüllt in der Szene vom Theater der Dinge.
00:16:14: und hier benutzen wir bewusst ein Überbegriff Theater der Dinge da ihr euch auf ein interdisziplinäres und dokumentarisches Materialtheater spezialisiert habt bei den biografischen Aspekte Und ein hohes Maß an Authentizität einer Rolle spielen.
00:16:29: so beschreibt es auch auf eurer Website Wie würde die eure herangehensweise Als kam Z-Kollektiv an Themen und Materialien beschreiben.
00:16:38: Und wie seid ihr an eure erste Produktion gegangen, Kaffee mit Zucker?
00:16:42: Also als übergeordnete Themen.
00:16:46: das uns interessiert als Gruppe ist die Beziehung von Deutschland mit Lateinamerika als Raum.
00:16:54: Dort interessieren uns Geschichten kolonialen Kontinuitäten zu tun haben.
00:17:01: Und also was von dem, was wir heute erleben hat eine geschichtliche Verbindung mit der Geschichte und wir haben jetzt gefunden und so haben wir auch mit Kaffee mit Zucker angefangen uns auf ein Material oder zwei oder so aber auf Materialien zu fokussieren Mit denen wir in diese Geschichte reintauchen können Und ich würde behaupten, dass unsere Hypothese ist.
00:17:34: Diese Geschichten sind in unseren Körpern aber auch in der Materialität von diesen Mitspielern von uns auf der Bühne – auch da!
00:17:44: Wir versuchen sie ernst zu nehmen und die Recherche geht sehr viel um zu sehen wie sprechen diese Materialien?
00:17:53: Wie erzählen Sie diese Komplexe?
00:17:58: Geschichten.
00:17:59: Und so haben wir angefangen mit Kaffee mit Zucker, also zuerst haben wir mit Kaffee angefangen und mit der Geschichte von der deutschen Einwanderung in Mittelamerika ganz konkret in Guatemala.
00:18:13: Wir haben als Ausgangsmaterial dann auch ein Dokumentarfilm genommen Die Zivilisationsbringer heißt es wo die deutsche Gemeinde in Mittelamérica in Guatemala interviewt wird und Kaffee mit Zucker ist unter Corona-Bedingungen entstanden.
00:18:33: Und da durften wir nicht mehr als zwei Menschen auf der Probebühne sein, und so haben wir angefangen, dass wir mit Dani zu zweit oder manchmal Antonio und Dani zu zweit oder Lacey, also er war immer so zu zweite sich fokussiert haben was könnten wir Dokumentarfilm, wie können wir mit denen arbeiten und da sehr unterschiedliche Sachen probiert?
00:19:01: Dann ich manchmal auch mit Antonia zusammen mich in Materialrecherche zuerst nur am Kaffee und dann irgendwann mit Zucker.
00:19:11: Und mit Jajima haben wir separat dann auch zu zweit eine Sound Recherche gemacht Material und auch mit dem Dokumentarfilm.
00:19:25: Und wir haben sehr viel aufgenommen, ja immer hat dann auch sehr viel damit experimentiert.
00:19:32: Zuerst liefen diese drei Schienen separat und bei der Recherche mit Material kamen dann auch mal eine Biografie mit rein und es entstanden unterschiedliche Ertüten.
00:19:45: Und dann irgendwann haben wir gesagt, okay was passiert wenn wir diese drei Schienen zusammenbringen?
00:19:52: Da fing an so ein komplexes Zusammenflechten von diesen Materialien.
00:20:01: Das eigentlich war eine Einschränkung die tatsächlich ganz gut war als Arbeitsmethode
00:20:09: Mit den Materialien, das wir hatten als Dokumentarfilm.
00:20:12: Das ist echte Geschichte, laies Biografie, echte Geschichte.
00:20:16: und wie wollten eigentlich dann Kaffee auch und danach zum Zucker als echte Material und echte Entity auf der Bühne zu haben, weil das Material hat so eine politische Information.
00:20:28: Das ist halt so eine alltägliche Information und deshalb so ein Form und dann bestimmte Farbe.
00:20:33: Also dieser Beruf
00:20:34: ist
00:20:34: ja auch richtig
00:20:34: wichtig!
00:20:35: Und es hat Qualitäten als Figur.
00:20:39: Viele Materialen kommen aus die Fragen, weil wir den Material
00:20:48: gestellt haben.
00:20:49: Und da war sehr interessant für uns
00:20:53: Und wie seid ihr auf das Thema an sich gekommen?
00:20:55: Also die Setzung, okay es gibt diesen Film der in Guatemala spielt dieses historische Dokument.
00:21:02: Dann gibt es deine Biografie dann gibt es dies Material.
00:21:05: also ihr habt ja sicherlich einen Projektantrag gehabt.
00:21:08: oder wie weit im Voraus habt ihr euch als Team schon gefunden und dass quasi begonnen?
00:21:14: oder wer hat's initiiert?
00:21:16: von euch
00:21:18: Für Kaffee mit Zucker war ich das.
00:21:20: Ich kannte diesen film.
00:21:22: Er ist in Guatemala schon.
00:21:24: Es wurde sehr viel über ihn gesprochen, weil er eine große Repression mit sich gebracht hat von der deutschen Gemeinde dort.
00:21:32: Sie fanden es wie ein Affront gegen sie, dass dieser Film so geschnitten und ausgestrahlt wurde.
00:21:40: Die Ausstrahlung in Dort wurden vom UNI... Also Menschen aus internationalen Kooperation mussten Sicherheit stellen um diesen Film überhaupt dort zu zeigen.
00:21:54: Und er hat auch ein großes Gespräch innerhalb der gothemaltäkischen Gesellschaft auch eröffnet, weil so klar ausgedruckt wurde wie rassistische Nacherzählungen und Prägungen irgendwie so ... Sie werden sehr offen gelegen!
00:22:11: Ich hatte den aber nicht sehen können, aber mir wurde schon immer darüber auch erzählt und im Zuge von der Pandemie wurde dieser Dokumentarfilm im Internet gestellt.
00:22:23: Und dann hatte man einen freien Zugriff und so konnte ich den sehen, der hat mich auch sehr ... Also negativ aber schon sehr beeindruckt und sehr mitgenommen.
00:22:34: Das
00:22:34: ist halt
00:22:35: wirklich fast zwei Stunden Dokumentarfilm.
00:22:38: Der ist schon sehr hart!
00:22:40: Und dazu hatte ich auch ein Buch gelesen, eine sociologische Studie wo es geht um die Konstruktion von Rassismus und Identität in Guatemala.
00:22:50: Das waren so die Ausgangspunkte.
00:22:52: Ich habe in der Deutschen Schule in El Salvador gelernt und deswegen hatte ich eine persönliche Erfahrung mit der deutschen Gemeinde in El Salvalor aber auch in Guatemala weil Es sind zwei Nachbarn in den Ländern.
00:23:06: Man hat vier Stunden mit dem Auto, ist man von eins zum anderen Hauptstadt und wir sind
00:23:11: z.B.,
00:23:12: immer hatten wir Austausche mit der Deutschen Schule in Guatemala.
00:23:16: Wir haben dort im Chor gesungen.
00:23:18: Und deswegen waren mir diese Menschen von denen geschrieben wurde und auch die, die dann in dem Dokumentarfilm sahen, waren wie sie nahe.
00:23:30: Also das war der Ausgangspunkt von dem ... Ich dann auch diesen Antrag geschrieben habe, die Beschränkung dabei war eine Arbeit mit Kaffee auf der Bühne.
00:23:42: Und ich glaube ne?
00:23:43: Die erste Besprechungen waren mit dir Antonio über diese Idee und als dann die Projektgelder da waren, da hab' ich halt ein Team zusammengestellt.
00:23:53: Mhm.
00:23:53: Toll!
00:23:53: Und seitdem können wir diese ganzen Arbeiten erleben.
00:23:56: Genau.
00:23:58: So nun sind wir angekommen an unserer ersten Wegmarke der heutigen Folge der feierlichen Übergabe des Gesprächsstaffelstabs.
00:24:08: Der wird euch weitergereicht in Form einer Frage vom vorigen Gast der letzten Folge und diese Frage kommt von der polnischen Regisseurin und Dozentin im Leitungsteam der Puppenspielabteilung in Wroclaw, in Polen, von Aga Boastak.
00:24:21: Sie lehrt an der Zweigstelle der Nationalen Theaterakademie Krakow bildet Puppenspielerinnen und RegisseureInnen für Puppespiel in Polenaus und kuratiert die Internationale Figurnteater Konferenz Laikanova in Wroclaw.
00:24:35: Und Aga hat uns eine Frage für euch dargelassen, seid ihr bereit?
00:24:39: Ja!
00:24:40: Dann kommt hier... Okay so the question is Is there any object that you haven't worked with yet or you haven´t experimented?
00:25:10: Was
00:25:14: interessiert dich an Wasser?
00:25:17: Qualität.
00:25:20: Der Wasser ist ein wirklich guter, transmittierender Sound auf dem Wagen.
00:25:29: Das andere ist, dass der Wasser auch mit einer Konnektivität arbeiten kann, also für mich ist das Wasser und den Sound super interessant.
00:25:50: Wir haben alle diese Mikrofons und all diesen Gadgeten in der Welt von Musik.
00:25:57: So ja, für mich war es Wasser.
00:26:02: Klar, ich war immer neuerig über Rauch.
00:26:08: Also es ist nicht so ein Material aber so als
00:26:12: Dunstsmog.
00:26:13: Genau.
00:26:15: Auch was mit Wasser könnte auch
00:26:18: was.
00:26:19: Wasser hat sehr verrückte tolle Aggregatzustände.
00:26:24: Auch Blas-Einsglitz.
00:26:26: Auch Wasser, Rauch finde ich super interessant und ich freue mich total darauf dass wir jetzt mit Kohle nochmal arbeiten werden.
00:26:35: Ihr habt ja schon warm wie Kohle?
00:26:37: Wir hatten eine kleine Installation mit Kohlen gemacht und dieses Jahr werden wir die Premiere für den Stuck haben.
00:26:48: Das freu ich mich total.
00:26:54: Wie sieht so ein Arbeitsprozess von euch aus?
00:26:57: Von der ersten Idee bis zur Premiere.
00:27:00: Also was für Phasen durchläuft ihr als Company?
00:27:04: Es hat sich verändert mit alle die Projekte, weil am Anfang war er nicht ein Kollektiv danach waren wir auch nicht ein kollektiv aber wir waren eine Gruppe.
00:27:15: Wann seid ihr kollektif geworden?
00:27:18: Ich würde vielleicht sagen, es war ein Prozess.
00:27:21: Es ist ein Prozess von einer künstlerischen Leitung, die sehr stark bei mir war.
00:27:28: und weil Kaffee mit Zucker dann auch so schnell viel getourt ist, brauchten wir plötzlich eine Kompaniestruktur, die wir eigentlich gar nicht hatten und die am Anfang sehr stark auf meine Schultern lag.
00:27:41: und diese Übergang... um zu sagen, hey wir machen eine andere Struktur.
00:27:48: Auch diese Übergang von Informationen und wie macht man was?
00:27:54: Es ist nicht der siebten November zweitausend Mal sondern es hat sich so langsam weiterentwickelt.
00:28:05: Für fünf Exponate haben wir das Konzept Antonio Ruschka-Steininger die Dramaturgie gemacht hat für fünf Exponate und ich.
00:28:15: Wir haben das zu dritt geschrieben, das Konzept.
00:28:19: Und für das Konzip ist schon sehr viel Vorarbeit, Recherche Arbeit passiert weil wir oft in dem Konzept sagen wir schon mit welchem Material wir arbeiten wollen dann haben wir schon auch ein bisschen mehr diesen Material recherchiert.
00:28:36: wenn nicht Szene ist dann schon auch so, was kann es ein bisschen?
00:28:42: Oder was steckt da drin.
00:28:43: Und ich glaube danach für Kakao und jetzt für Sir Mais... Also vor allem für Sir Mays haben wir das Konzept zuführt mit auch Katharina von Wilke die jetzt auch dramaturgische Beratung war fürs Sir Mais zusammen entwickelt.
00:28:59: Und von Arbeitsphasen bin ich auch der Meinung wie du dass wir unterschiedliche Sachen auch probieren weil ich glaube Wir sind am Suchen, wie wir arbeiten auch in dieser Veränderung.
00:29:12: Es war auch ein Weg um zu verstehen was wir genau machen und dann zu sagen okay was braucht es denn?
00:29:20: Aber wir wissen schon dass diese Materialgeschichte ist Teil von außen alle anderes also außer Inhalt, außer Geschichte oder außer Dramaturgie.
00:29:33: Es ist nur was für den Material kann.
00:29:36: Und dann wie machen, also wir haben das immer gemacht.
00:29:39: Ist da
00:29:40: vorgelagert so eine Phase?
00:29:42: Also ist es ein Anfangspunkt?
00:29:45: Für das Konzept haben wir vielleicht so ne Vorphase gemacht wo wir ein bisschen mit dem Material recherchiert haben.
00:29:52: aber dann kommt das Konzept in den Konzept bis ganz viel inhaltliche Auseinandersetzung vor allem historisch und dokumentarisch.
00:29:59: Aber dann in der Probephase.
00:30:02: Bis jetzt war fast immer die Materialrecherche eins von den ersten Sachen, die wir machen.
00:30:08: Und dann haben wir jetzt unterschiedlich probiert.
00:30:11: Wir haben zum Beispiel für CMEIS alle vier Machen-Materialrecherchen.
00:30:17: Dafür hatten wir eine Residenz in der Rampe im Stuttgart, wo wir uns nur fokussiert haben auf Mais in unterschiedlichen Aggregatzuständen also Maisstärke, Maismehl ... Meist Pflanzen, Meiskolben.
00:30:36: Blätter.
00:30:37: Popcorn und das haben wir recherchiert.
00:30:41: Aber mit fünf Exponentes gab es auch diese eine Woche Video und Material, eine Woche Musik und Material.
00:30:50: Irgendwie
00:30:50: wie das Material so den einzelnen Form quasi
00:30:53: trifft?
00:30:55: Den einzelnen Ausdruck
00:30:57: und Disziplinen.
00:30:58: Ja
00:30:59: genau!
00:31:00: Das finde ich auch eine gute Methode.
00:31:02: Vielleicht konnten wir nochmal machen.
00:31:05: Das heißt, seit Materialrecherche-Konzeptphase dann geht ihr in einen Ethyden sammeln oder?
00:31:14: Ja also schon so biografisches Sammeln.
00:31:18: oft ist das schon auch verlinkt mit der Materialrecharge dass ja irgendwann anfangen in der Materialresearche auch zu finden was sind biografische Fragmente, die von dem Material aus so getriggert werden.
00:31:35: So irgendwie vom Handeln mit dem Material oder von dem was entsteht im Material.
00:31:42: Also es ist sehr intuitiv.
00:31:44: also aber auch so eine würde ich sagen eher so eine performative Herangehensweise, die vielleicht nicht so rational ist bei diesem biografischen
00:31:56: Von Musik, wir starten immer mit dieser Research.
00:32:00: Mit den Materialien und normalerweise Aufnahmen.
00:32:02: So
00:32:03: viel Recordings?
00:32:04: Ja, vier Recordings!
00:32:06: Kontaktmike und Dynamik oder... Und mit diesen Aufnahmen haben ihren Samples und mit diesem Sample mache ich die Musik.
00:32:23: Klang ist in der Komposition.
00:32:26: Das heißt, du verwendest die Samples immer als Layers in der Konposition?
00:32:30: Ja.
00:32:31: Layers auch manchmal als Instrumenten.
00:32:34: Als Geeks
00:32:36: oder Bassdrums oder Melodie oder so.
00:32:40: In diesen Materialien starten die Kompositionen und haben Instrumente unter Stimmen.
00:32:51: Die letzte Phase ist, wie ich das auf dem Stadion machen kann.
00:32:55: Das ist ein weiterer Teil.
00:32:58: Ich werde jetzt in Englisch verändern.
00:32:59: Ja, ich mache
00:33:00: es auch.
00:33:00: Und der andere Teil ist, dass ich live performieren kann.
00:33:03: Denn eine Sache ist die Komposition und die Kondition hat diese Rekordungen und versucht zu kombinieren mit Sounddesign und so weiter.
00:33:17: Das ist etwas komplizierter, wie ich das organisieren kann, dass es performabel ist.
00:33:27: Ich kann damit zu sehen komplett und pushen und supererwerfen, was auf dem Stadion
00:33:36: passiert.
00:33:37: Für mich bin ich nicht sicher, ob wir nur eine Arbeitsmethode haben, die diese Prozesse entwickeln und wir sind noch in der Suche.
00:33:52: Das ist ein lebendiger Prozess.
00:33:55: So wie ich es verstanden habe, habt ihr während eines Projektes gefunden, das könnte ein Thema sein was für uns alle spannend ist?
00:34:04: Wie machen wir da weiter?
00:34:06: Wie können wir uns als eine Gruppe und dann als ein Kollektiv entwickeln?
00:34:11: von außen betrachtet oder wenn ihr das so beschreibt, auch nachvollziehbar dass sich ja da auch irgendwie mit so Phasen auch Arbeitsmethoden verändern.
00:34:20: aber auch mit jedem Material und dann je nachdem wo es inhaltlich hingeht braucht man eben andere Momente und Phasend wie man Dinge verweben kann.
00:34:30: Du warst am Anfang allein auf der Bühne richtig mit Kaffeebezucker.
00:34:33: bei fünf Exponate war Antonio mit auf der bühne?
00:34:37: Ja immer war er auch
00:34:38: live auf jeden Fall Wie die Kohle auch mit da, ihr bleibt zu viert auf der Bühne.
00:34:43: Also auch allein das ist ja was ganz anderes, was noch mal ganz neue Prozesse dann braucht.
00:34:48: Wenn man quasi von dem Moment hinter der Büne nach vorne tritt auf einmal oder die Bühnen möglicherweise irgendwann wieder verlässt für einen Projekt geht er auch.
00:34:56: Was mich noch interessieren wollte ist wie viel Zeit könnt ihr euch für sowas lassen?
00:35:00: Gefördert haben wir sehr oft.
00:35:02: Wir probieren so neun Wochen ungefähr zu haben die wir so in unterschiedlichen Phasen im Jahr irgendwie haben.
00:35:11: Aber eigentlich, unser Form des Arbeitens braucht viel länger als das.
00:35:16: vor allem irgendwie so... Die ganze Recherche sowohl von dem dokumentarischen Material auch zu den Materialrecherchen und auch die Entstehung der Bühne und so, weil sie ist sehr abhängig vom Recherch mit dem Material.
00:35:32: also
00:35:33: Wie entsteht die Bühnen?
00:35:34: Währenddessen?
00:35:35: Sie entsteht, währenddessen sehr oft auch sehr geprägt von dem was das Material braucht zum sprechen und auch um eine gewisse Unabhängigkeit zu haben.
00:35:47: Von uns eigentlich sind es Arbeitsprozesse die so wie die Förderlandschaft gedacht wird wo man jedes Jahr ein neues Stück rausholen muss ist ein Gefühl dass es eigentlich widerspricht dem, was unsere Arbeitsprozesse wirklich brauchen.
00:36:08: Zum Beispiel mit fünf Exponate hatten wir das Glück aber dass wir uns auch erkämpft haben zu sagen Nein!
00:36:16: Wir antragen jetzt nicht noch eine Förderung für ein neues Stück sondern bleiben dran ein zweites Jahr an diesem Material.
00:36:24: weil wir hatten immer wieder so Aufführungen als Arbeitsstandpunkte.
00:36:30: Es war ein Stück, was Tausende Primieren hatten.
00:36:32: Weil es brauchte ja auch immer Premiere, Premiere für die Förderung.
00:36:35: aber für uns war das klar... ...es ist noch nicht da wo wir das haben wollen!
00:36:41: Da war es schon auch ganz toll, dass das Netzwerk Freie Theater und die Rampe in diesem Fall auch das Projekt so unterstützt hat zu sagen.
00:36:50: Wir verstehen, dass wir jetzt nicht Geld in ein neues Projekt stecken, sondern dass es braucht, dass auch mal Sachen auch einfach weiter kochen können.
00:37:01: Leute, wir haben's ja gerade schon gehört wie so... ein Prozess von Anfang bis zum Premiere sein könnte.
00:37:07: Und während dieses Prozesses, wie sind denn eure Aufgaben verteilt innerhalb der Company?
00:37:11: Das hat sich ja bestimmt auch geändert wenn du Laia erzählt hast dass du eher früher eine künstlerische Leitung hattest und die jetzt aufgeteilt ist das haben wir schon gehört.
00:37:19: aber gibt es so feste Aufgaben die ihr euch mit der Zeit gegeben habt um so ne Company am Laufen zu halten?
00:37:26: also ich habe gemerkt dass wenn wir alle zustimmen, etwas oder wenn wir alle sprechen über zähnischen Sachen oder Dramaturgie oder Text und so.
00:37:39: Wir nehmen so viel Zeit!
00:37:41: Und das ist eigentlich ungünstig.
00:37:43: Und zum Beispiel für Zermais haben jetzt probiert so Rollen zu nennen und es ist so dass Jaima sich mit dem Musik beschäftigt, Laia mit dem Text Deine mit Video und ich mit die Inszenierung.
00:38:01: Das hat funktioniert in der Richtung, dass wir könnten sehen das es läuft oder dass wir Schritten machen.
00:38:09: In den anderen Projekten haben also diese Mischung von fünf also wie alle Außer Kaffee mit Zucker, das war Laia's Idee und Puls.
00:38:19: Und dann Laia und ich, wir haben den Stück entwickelt... ...und dann kamen dazu alle andere Zutaten dazu.
00:38:26: Mit fünf Exponate, das waren also drei Personen irgendwie.
00:38:31: Und am Ende war es klar, dass wir alle etwas zu zahlen und Entscheidungen hatten.
00:38:38: Das waren auch diese Momente, wo wir viel Zeit genommen haben um zu diskutieren und uns erklären, Und jetzt mit Thermais, wir haben diese Prozession eigentlich für Thermais gefunden.
00:38:52: Wir wissen also das Rollen nehmen
00:38:55: funktioniert.
00:38:57: Weil am Anfang hatten wir das nicht.
00:38:59: Es war so eher dieses Basisdemokratische.
00:39:02: und jetzt gibt es Aufgabenbereiche auf der Probe?
00:39:04: Ja genau!
00:39:05: Was heißt ein Kollektiv?
00:39:10: Alles sustimen und alles diskutieren?
00:39:13: oder können wir auch vertrauen, dass in unsere Disziplinen gut sind.
00:39:19: Und von der Kompanie her?
00:39:22: Wir teilen uns die Aufgaben.
00:39:25: Es hat sich verschoben.
00:39:27: manchmal ist es, wir verteilen uns Gasspiele und jede Person ist ansprechbar für eine Sache.
00:39:35: Eine Person macht die Gasspiele und andere Personen macht Verwendungssache bei uns, ne?
00:39:39: Weil es ist so viel auch Arbeit was außerhalb von auf der Bühne zu sein oder im Proberaum zu sein.
00:39:46: Also auch irgendwie so keine Ahnung Steuererklärung und sehr viel auch ja.
00:39:54: Die Konzeptionsarbeit haben wir jetzt probiert irgendwie gemeinsam zu machen in den letzten Zeiten.
00:40:00: Wir haben jetzt mittlerweile auch eine Produktionsleitung, die uns dann viel Arbeit auch wegnimmt.
00:40:06: Dieses Jahr ist das erste Mal, wo wir wirklich eine Strukturförderung haben und wo wir das alles bezahlen können.
00:40:14: Deswegen ist es ein Prozess in der Bildung von einer Struktur, die das auch alles tragbar macht.
00:40:34: natürlich finanzielle Bedürfnisse, so als für kreative... Wir hatten auch viele kreative Momente beim Touring und dass wir auch autobiografisch arbeiten.
00:40:48: Beim Touring kennen wir uns besser und kommen auch Gesichter und Erfahrungen, die auch benutzt werden in Konzepten.
00:40:56: oder wir haben zum Beispiel das Konzept fuhr sehr meist im ICE geschrieben.
00:41:04: Duren, ja es ist aufwendig und es ist manchmal zu viel aber auch so ein großes Teil von dieses Kollektiv kreativ und finanziell ganz wichtig.
00:41:16: Könnt ihr euch eigentlich von der Kompanie tragen?
00:41:20: Ja in den letzten zwei Jahren oder so.
00:41:24: Aber mit sehr sehr sehr viel Arbeit.
00:41:28: Viel
00:41:28: Arbeit genau!
00:41:29: Wir haben deshalb viel.
00:41:32: Jedes Jahr eine Produktion, viele Gassspiele.
00:41:36: Oder mehr als eine Produkion manchmal?
00:41:38: Also letztes Jahr hatten wir die Wiederaufnahme von Kakao als ein Bühnenstück.
00:41:44: im Juni in Morsontum hatten wir Premiere.
00:41:47: dann hatten wir im Monologfestival im TD die Premiere von Popcorn.
00:41:53: das war Ausgehend der Recherche mit dem Mais aber es war wirklich ein Monologue wo der Mais gesprochen hat und wir nicht Und das war wie so ein Vorrandtasten für das Material, was danach auch in Zermais weitergearbeitet wurde.
00:42:12: Ihr im Kaffee mit Zuckerkollektiv seid – wir haben es ja eingangs schon gehört nicht nur als Gruppekünstlerist tätig sondern habt auch starke eigene künstlerische Position und Handschriften arbeitet in verschiedensten Ländern auf der Bühne im
00:42:26: Film
00:42:27: und diese Gleichzeitigkeit interessiert mich und daher stelle ich euch nun Wie ergänzt das KMZ-Kollektiv eure eigene künstlerische Arbeit?
00:42:42: Und was sucht und findet ihr in den Projekten der Gruppe.
00:42:47: Also, KMz in meinem Leben ist ein Highlight auf jeden Fall, sowohl persönliches Leben als auch professionelles Leben auf jeden fall.
00:42:57: Ich finde es gut dass ich immer noch in verschiedenen Projekte arbeite nicht nur in KMZ, weil ich nicht so viele Erfahrungen im Theater habe.
00:43:07: Und dann finde das ich lerne viel schneller wenn ich in verschiedenen Projekten bin auch Arbeitsmethoden, Kommunikation, Produktion und so.
00:43:22: Ich habe das Gefühl dass dieses Kollektiv wird noch lange zusammenarbeiten.
00:43:31: Und was war noch die Frage?
00:43:33: Was suchst
00:43:34: du in den Arbeiten von KMZ?
00:43:38: Ich suche eine kreative Entwicklung, eine Art von Aktivism und auch eine Familie.
00:43:52: Für mich ... KM Z bedeutet meine meine Kondition in Deutschland als Mexikaner, weil wir mit den Beziehungen zwischen Deutschland und Lateinamerika arbeiten.
00:44:07: Und das bin ich jetzt.
00:44:09: also Ich bin so diese Beziehung dass ich jeden Tag lebe.
00:44:13: und das heißt Das ist sehr der Arbeit von keinem Zettis.
00:44:17: es ist sehr heutige.
00:44:19: Es ist und das trifft auch, was wir mit den Materialien machen.
00:44:28: Weil es ist... dass wir müssen mit den materialen im Kontakt kommen.
00:44:34: Und was bringt für meine Arbeit?
00:44:37: Es ist, was ich alles in Mexiko und in New York gelernt habe mich zu distanzieren also in dieser ganzen konservatives Art von Theater und Figuren, ein bisschen mich zu distanzieren.
00:44:53: Und eine Mischung von was mich interessiert um was wen ich?
00:44:59: Ich glaube das ist so etwas, was ich von KMZ nehme.
00:45:03: Spannend!
00:45:04: Also für mich es KM Z war so wie einen Schritt weiter und auch in Meilenstein.
00:45:11: Von der Suche dich schon seit einem Weile... habe von so Recherche mit Material, von dokumentarischen und biografisches Arbeiten.
00:45:21: Ich kam aus die Lateinamerika mit einer Erfahrung mit biografischem, dokumentarischem Material und ich habe in Deutschland vor allem in der Figuren- und Puppentheaterszene sehr spannende Ansätze gefunden wie mit Materialien und Objekte plötzlich eine andere eine andere Ebene von Metaphern und von Poesie, auch von poetischer Sprache entstehen kann die auch dieses alltägliche vom dokumentarischen biografischen auch in etwas anderes verwandeln kann.
00:45:59: Und ich glaube das hat mich sozusagen herangezogen Und dann auch in der Uni, wo ich mit performativen Mitteln viel mehr gearbeitet habe.
00:46:09: Das war eine Suche die ich schon davor in anderen Arbeiten angefangen hatte und ich glaube mit Kaffe mit Zucker war das so ein Moment, wo das so wie explodiert ist im Moment von so ah jetzt kommt es irgendwie zusammen!
00:46:22: Ich glaube ab da ist jetzt diese Suche zu verstehen, was es dann genau ist.
00:46:28: Was es genau braucht und zu verstehen?
00:46:32: Was bedeutet das als Methode?
00:46:33: Was genau machen wir auch nicht nur als Handwerk sondern auch theoretisch?
00:46:39: Also ich schreibe gerade eine Diss und irgendwie so... Auch was passiert in dieser Zusammenarbeit von Menschen- und dem Nichtmenschlichen auf der Bühne?
00:46:49: Ist
00:46:49: das dein Thema von der Diss?
00:46:51: Ja!
00:46:52: Das ist mein Thema aber aus einer der kolonialen Perspektive.
00:46:57: Und was ich mir wünsche von KMZ oder was es mir bringt, ist... Ich habe so das Gefühl dass sich eine Gruppe gefunden habe oder sich etabliert hat wo ich Interessen und Sachen die mich beschäftigen reinbringen kann und ich das vertrauen habe dass sie sich weiterentwickeln werden.
00:47:17: uns dass ich auch so wie ein Resonanzraum habe, um in dieser performativen Arbeit nicht einen allein Weg zu machen und eine Idee von individueller Suche.
00:47:30: Sondern was passiert wenn man so eine Suche plötzlich kollektiv wird?
00:47:36: Und in diesen unterschiedlichen Perspektiven und Sprachen ... Sehr oft bringt es uns in Orten, wo ich niemals da herangekommen wäre wenn ich das alleine gemacht hätte.
00:47:45: Und das ist für mich ein ganz großes Potenzial von dieser Gruppe und mit den anderen Menschen, mit denen wir arbeiten ne?
00:47:54: Für mich kam SETS was something that didn't expect
00:47:59: and
00:48:00: was something arrive... Ja, eigentlich.
00:48:11: Für mich fand ich in dieser Gruppe etwas, was ich vorher nicht finden konnte, wie diese Art und Weise zu explodieren die Kreativität beyond what you can imagine that we do.
00:48:27: Also als Musiker habe ich alles, die in der ganze Zeit komponiert und experimentiert mit dem Rekord mit dem Sound.
00:48:43: Und ich habe die Möglichkeit zu produzieren und live performen.
00:48:48: In meinem professionellen Leben habe ich dieses große Package, das ist ein Gift.
00:48:58: So, dass ich diese Möglichkeit habe mit dieser Gruppe.
00:49:01: Und wenn du das alles fährst in die Kraft des Messers auf dem Thema, den wir wählen, der kolonialen Arbeit oder Antiracismus oder so.
00:49:14: ein Thema ist jetzt super wichtig für unsere Presse im Theater und das ist der Plus.
00:49:22: Und was ich für ... In unserer nächsten Zukunft ist es, dass wir weiter als Kinder sein können.
00:49:30: Ich hoffe, dass das noch Spaß gibt und ich hoffe, damit wir die Möglichkeit haben, den Zeit zu arbeiten zusammenzulegen.
00:49:43: Und ich wirklich, wirklich, echt wünsche, dass diese Dinge, die wir haben ... vier verschiedene Händen können verbinden und aufsinkt werden.
00:49:59: Und so viele Dinge haben wir auch komplett verschiedene Charaktere.
00:50:03: Wir sind wie eine Pimpon-Kollektion, aber ich denke, dass das die Magik ist.
00:50:11: Wir können unsere Meinungen sinken und unsere Goals.
00:50:16: Das ist schön!
00:50:18: Danke!
00:50:19: So, es ist eine perfekte Kombination von Spaß und
00:50:23: Bedeutung.
00:50:23: Ach
00:50:23: so important!
00:50:24: Du hast Spaß!
00:50:25: Also zu lachen... also das ist sehr wichtig für mich, dass wir haben diesen Space & Time zum Lachen.
00:50:33: Und wie machen das oft?
00:50:35: Ihr verbindet sehr viele Szenen.
00:50:37: Allein die Orte, die ihr jetzt schon nebenbei so gegraubt habt sind ja eigentlich sehr verschiedene Theater-Szenen.
00:50:42: Wie Netzwerk ihr?
00:50:44: Wie kommt ihr an diese Orte?
00:50:45: Wie lernt ihr die Menschen kennen oder schreibt ihr den, ruft ihr die an.
00:50:49: Sehr viel über Leute, die sehen.
00:50:53: Ganz am Anfang zum Beispiel auch pandemiebedingt... Also die Premiere von Kaffee mit Zucker war online, war digital und das hatten wir
00:51:05: in
00:51:05: Erlangen im Figurnteaterfestival dort Und das hat gemacht dass viele Menschen die nicht bis in die Schaubut gekommen wären.
00:51:16: Um das Stück zu sehen von einer unbekannten Gruppe, aber sich dann schon einloggen und wir hatten sehr viele Viewers, die das
00:51:25: damals gesehen
00:51:26: haben.
00:51:27: Aber in Bezug auf Netzwerken an diesem Abend hatten wir schon Einladungen.
00:51:33: In einem Festival, wie er langen eingeladen zu werden ist eine tolle Gelegenheit für Visibilität.
00:51:40: Das war so der erste für uns Und davon kamen viele.
00:51:44: In der Figur in Theater Szene, aber zum Beispiel im Berlin war das im Introducing vom Puff von Performing Arts Festival.
00:51:53: Da haben wir z.B die Leitung von der Rampe kennengelernt.
00:51:57: Also es ist schon auch eine Arbeit.
00:51:59: sehr oft Wir kommen raus aus den Stücken und wissen dass wir uns ganz schnell umziehen schnell rausgehen, die
00:52:07: Show ist nicht vorbei.
00:52:08: Nein!
00:52:08: Das Teil von der Arbeit ist dann nach draußen zu sein und an Leuten ins Gespräch zu kommen, ansprechbar zu sein... Also ich glaube das ist Teil der Arbeit.
00:52:19: Ja?
00:52:20: Und als freie Zähnegruppe also wir haben keine Manager und so, da sagt oh ja Ihr geht down, down.
00:52:31: Wer
00:52:33: will uns einladen wollen?
00:52:35: Und Laia die so politische Themen wie Feminismus oder Queerness ziehen sich ja schon lang durch dein künstlerisches Leben was es erzählt in Mittelamerika deine Produktion.
00:52:44: Was wünschten du dir im Theater mit der Begegnung mit dem Publikum?
00:52:51: Ich wünsche mir so einen Ort zu öffnen wo wir tiefer in die Themen reinspringen können und das ist die Einladung oft auch an die Zuschauerinnen.
00:53:03: Sehr oft mache ich das durch, durch die Einleitung dass ich auch vulnerable bin, dass ich von mir erzähle aber damit auch eine Geste habe, dass sie Menschen es immer so die Verbindung suchen was hat mit deren eigenen Leben zu tun?
00:53:22: Und ich glaube was ich mir wünsche die Komplexität in den Themen zu verstehen und zu verstehen, dass es ... das die Welt nicht schwarz- und weiß ist sondern, dass diese ganzen Zwischenräume sehr wichtig sind.
00:53:38: Zu verstehen!
00:53:39: Und dass wir uns auch immer in egal welches Thema wir alle auch etwas damit zu tun haben.
00:53:46: Ich glaube, das ist wie die Einladung zu den Zuschauerinnen ein Lass uns gemeinsam Denken, lernen Fragen stellen uns berühren lassen und sinnlich berühren Lassen bewegen.
00:54:04: Ja schön.
00:54:06: Und ihr seid ja alle nicht zum ersten mal mit Material ins Kontakt gekommen?
00:54:10: Du Antonio hast auch Papiertheater gemacht.
00:54:14: Wie bist du da hingekommen?
00:54:15: was ist Papiertheater für dich?
00:54:18: Also, es gibt diese Formatpapiertärte und das ist so eine kleine Bühne.
00:54:22: Und alle Puppen sind bi-dimensionale also... Als
00:54:25: war die Dimensional?
00:54:25: ja?
00:54:25: Flach!
00:54:26: Und ich habe mit dieser Company in Mexiko gearbeitet.
00:54:30: Die haben mich eingeladen einen Show zu machen wo total auch überall waren in Chatebille, New York und bla bla bla.
00:54:37: Ja, ihr seid geduert!
00:54:37: Wahnsinn, ja!
00:54:38: Und da hab' ich mitgespielt cool und habe das sehr genossen.
00:54:41: Und dann habe ich als erste Projekt in Berlin, also von meinem Projekt selbst, gedacht, okay, das ist willig!
00:54:50: Ich kann das hier machen, ich kann das spielen überall.
00:54:54: Das ist so ein guter Ruck, etwas zu machen.
00:54:58: Also einen guten Anker um anzufangen?
00:55:00: Genau.
00:55:00: Dann habe ich diesen Antrag für den Berlinszenat geschrieben und es wurde gefordert.
00:55:07: Also ich bin keine Profi von Papiertherde, aber irgendwie hat mich so Freiheit, also viel Freigkeit gegeben um mit diesem Objekt weiterzuarbeiten.
00:55:17: Weil klar!
00:55:18: Ich habe in Mexiko viel Puppentherde gespielt und in New York auch.
00:55:22: Die waren tolle Festivals für den Puppenscene Und ich habe diesen Stück geschrieben, inszeniert und einfach gemacht mit dieser Künstlerin aus Mexiko auch.
00:55:32: Mit einem Musiker aus Mexico also... Ich war auch überall mit diesem Stück auch.
00:55:37: Es ist nicht voll autobiografisch aber es ist viel von mir dort.
00:55:44: Dieses Projekt war eigentlich so ein Anfangspunkt von mir Von meinen Projekten hier in Berlin zu machen.
00:55:50: Und klar, also das war immer... Ich habe immer mitgespielt für andere Projekte.
00:55:55: Und
00:55:55: dann war das so dein erster Start.
00:55:57: was Eines zu machen?
00:55:58: Genau!
00:55:59: Also im Mexiko hatte auch und in New York hat man ja einigen Projekts aber ich kannte niemanden und es war Null und ich wusste gar nichts.
00:56:07: wovon fange ich an.
00:56:09: Und der
00:56:11: Stock heißt No Home Like Place.
00:56:14: Yeah there is no home like place.
00:56:16: Und Daniela, du hast Film studiert in der Filmarche wo man selbst organisierte Studium hat.
00:56:24: Ist dieses selbstorganisierte irgendwas was du mit jetzt auch in deine Kunst bringst?
00:56:28: Hat es dich geträgt als herangehensweise an Projekte?
00:56:32: Oder was für ein Wipe hat die Filmarche?
00:56:34: Ja, nur die Filmarche ist ganz toll.
00:56:37: Aber es kommt darauf an immer an deine Studiengang, weil sie selbst organisiert sind.
00:56:42: Es kommt drauf an welche Energie die Leute bringen und ich glaube ich war in einer selbstorganizierten Schule, weil der Filmarchee hat viel Flexibilität.
00:56:54: Man studiert einen Tag pro Woche so man kann das verbinden mit arbeiten.
00:56:59: Als ich gekommen bin, musste ich viel arbeiten.
00:57:03: Und es ist auch englisch, so voll mit Migrantinnen.
00:57:09: Ich habe immer selbst organisierte Sachen und selbst didaktische Sachen gemacht.
00:57:15: Ich war niemals in der Uni.
00:57:17: Ich hatte auch nie einen gestalten Job.
00:57:21: Es war immer alles DIY und selbst organisiert.
00:57:24: Das macht Sinn, dass ich da studiert habe.
00:57:27: Und jetzt so in ein Kollektiv.
00:57:29: Genau,
00:57:30: ist ja auch schon eine
00:57:33: logische Konsequenz.
00:57:35: Ich glaube ich habe etwas in der Filmarche gelernt dass sich hier verwenden kann.
00:57:41: Kann nicht genau sagen was aber vermute?
00:57:45: ja.
00:57:46: Oya Hima du trittst auch live selber auf als Jaskar?
00:57:52: Dein eigenes Projekt Und spielt es dir eigentlich dort, wir haben unsere Videos angeschaut so in größeren Konstellationen mit anderen Jazzmusikern.
00:57:59: Wenn du jetzt so auf diese Gruppe guckst, machst du ähnlich Musik mit denen
00:58:04: bzw.,
00:58:05: wenn das eine Jazz-Kombo wäre?
00:58:07: Welche Instrumente haben wir hier?
00:58:13: Okay, oh wow!
00:58:16: Kann da nicht gehen,
00:58:17: oder?
00:58:17: Ja, da kann man's.
00:58:19: Aber ich glaube... Daniela mit Trumps und Antonio la Maraca?
00:58:33: Nein, nein,
00:58:35: nein.
00:58:35: Daniela Troms, Antonio Bass und Laias Guitare.
00:58:45: Und ist so die Zusammenarbeit mit dem Kollektiv auch sowas wie so Improvisation im Dance?
00:58:50: Oder hat das was mit Bernd zu tun, so vom Feeling her.
00:58:54: Ja für mich ja!
00:58:56: Well I will tell you something and hope nobody hears us.
00:59:01: Usually i don't have any idea what am doing.
00:59:06: This is the truth...I go with a flow.
00:59:11: we could say that I have the what Und ich habe es nicht, wie es ist.
00:59:18: Also ja, ich bin die ganze Zeit jammend.
00:59:22: Für mich ist das wichtig.
00:59:24: Ich denke, dass man so etwas tun kann und der Musiker muss da sein und in diesem oder dem Weg sein.
00:59:32: Für mir ist die Magik, wenn ich mit den Flöten gehen kann oder manchmal etwas komplett anders zu den Flöten, also mit dem Flügel zu sehen.
00:59:44: Und ja, ich denke es ist völlig wie eine Jam-Session.
00:59:48: Ja, das klingt
00:59:49: wirklich schön!
00:59:49: Und auch, ich glaube, es ist super wichtig in diesem Staat ein weißes Canvas zu bekommen, so dass alles passieren kann.
00:59:58: Also, ich finde, es gibt einen tollen Deskription, bei der man mit dem Wat kommt und man hat alle die Geschichten, aber... Der Ende ist unschuldig, weil jeder muss auf die Flasche kommen.
01:00:09: Das ist auch der Bedeutung der Kreation.
01:00:13: Auch weil es ein Kollektiv ist, obwohl wir nicht darüber reden müssen, aber alle haben eine Opinion über das Job.
01:00:22: Nein, und das ist wirklich gut.
01:00:29: Denn während des Prozesses ist es nicht so wie ich im Studio oder Zuhause bin, produziert und komponiert, komplett isolatet und macht etwas.
01:00:38: Ich habe Ideen von Laia und Ideen für Antonio.
01:00:42: Manchmal muss man diese Ideen fangen?
01:00:45: Du musst das wissen.
01:00:47: Aber es ist sehr schön die Fichte aus denen zu haben.
01:00:51: Und auch, sie sind mein erster... Sie müssen auf die Musik komfortlich sein.
01:00:57: Und es ist wirklich schön, wenn ich etwas
01:01:00: mache und alle
01:01:00: sagen, oh, ich liebe das!
01:01:01: Das ist okay.
01:01:02: Der erste Grupp ist
01:01:07: fertig.
01:01:09: So, gehen wir zu den Videos.
01:01:21: Und wir machen mal weiter.
01:01:22: Vielen Dank dafür, so liebe Leute!
01:01:23: Wir ziehen nämlich in eine nächste Rubrik hier bei unserem Tour de Torg und die ist links und rechts geschmückt wird Soja-Marktboden denn es ist Zeit für unsere Hände hochloßtrommeln
01:01:39: Und die wurde bestückt von der langjährigen Projektmanagerin von Rimini-Protokoll, Juliane Mennell.
01:01:46: Als Sozentin für Kulturmanagement an der Puppenspielabteilung begleitet Juliane unsere Studierenden also auch mich über zwei Semester hinweg und eröffnet uns die weite Welt des Projekts und Selbstmanagements.
01:01:58: Und Juliane hat uns Fragen an euch mitgegeben, die sich hier in dieser Lostrommel befinden – daraus dürft ihr jetzt gleich eine ziehen!
01:02:09: Seid ihr bereit?
01:02:11: Dann
01:02:11: kommt hier!
01:02:33: Liebe Laia, liebe Antonio, liebe Jaima, liebe Daniela.
01:02:39: Wie geht Ihr auf die Suche nach KooperationspartnerInnen für Eure neue Projekte?
01:02:47: Wann habt Ihr zuletzt eine Idee
01:02:49: gepitscht?!
01:02:51: könnt ihr uns ein paar Praxistips verraten.
01:02:54: Was sind eure Strategien dafür?
01:02:59: Kooperationspartner
01:03:03: Ich hätte eine Idee, als sie fünf Exponate
01:03:06: in
01:03:07: Morsontum gezeigt haben Da waren wir aber auf der Bühne von dem Kinder- und Jugendtheater.
01:03:14: Das ist die Theaterwerkstatt am Zoo im Frankfurt Und da haben wir.
01:03:20: Das ist vielleicht ein Tipp.
01:03:22: Wir hatten eine Nachgespräch nach der Show und dann haben wir gefragt, hey könnten wir Dramaturk-Innen und auch die Leiterinnen von dem Theater und vom Mosaunturm gerne einladen dass sie da sind?
01:03:36: Und wir hatten in diesem Moment auch zwischen uns.
01:03:40: haben wir gesprochen wenn es zu einem Gespräch kommt von etwas Neues.
01:03:44: was würden wir gerne pitschen?
01:03:46: Und das hatten wir auch schon davor besprochen und da hatten wir gesprochen über Kakao als ein Stück, was wir als site-specific für einen Ort in der Fidena im Festival kreiert haben.
01:04:00: Aber was wir jetzt als Bühnenproduktion umformen wollten... Und so ist es auch passiert, ne?
01:04:06: Die Leitung vom Mosauntum war im Nachgespräch und mochte das auch sehr gerne.
01:04:11: Und dann sind wir ins Gespräch gekommen... Ich kann mich erinnern da hat der gesagt hey ja lass uns gerne in Kontakt bleiben falls ihr irgendwann mal eine Präsidenz oder irgendwann mal braucht dass wir das gerne machen!
01:04:25: Da war das eigentlich...
01:04:28: Ja haben sie sogar eine Idee?
01:04:30: Genau, hätten wir da ... Wir sind eigentlich auf der Suche nach einem Ort für diese Residenz zu machen.
01:04:35: Weil wir wollen die Geschichte so erzählen und haben diese Produktionen umwandeln.
01:04:42: Also ich glaube das wäre vielleicht ein Tipp sich im Vorfeld auch klar zu machen was wären so Next Steps?
01:04:50: Was vielleicht gut wären von den Menschen die man in einer Veranstaltung vielleicht treffen kann und was könnte auch eine interessante Zusammenarbeit sein, die für beide Seiten spannend wäre.
01:05:04: Schreibt
01:05:04: ihr auch viele Leute an?
01:05:06: Also schreibt ihr Häuser an oder ist es etwas was so in der persönlichen Begegnung einfach bei Gasspielen passiert?
01:05:11: Früher haben wir ein bisschen gemacht aber wir hatten immer das Glück dass wir treffen die Leute, die wir gerne kennenlernen wollen auf Gasspiel oder auf Festivals und so.
01:05:23: Ich denke der Nachgespräch hat viel.
01:05:25: Es ist ein weiterer Weg, mit dem Publikum in einem anderen Level zu verbinden.
01:05:30: Als wir uns da sitzen, um Fragen zu antworten.
01:05:32: Und für mich glaube ich, dass das beste Peat am besten ist als die Invitation nach einer unserer Shows zu kommen.
01:05:43: Das ist der Hauptpunkt und von diesem Punkt können wir eine Konversation starten.
01:05:49: Ich denke, das beste Weg, den wir uns präsentieren, ist durch unsere Arbeit.
01:05:54: Ja, das wird du also erlaubt.
01:05:56: Wir laden oft auch Menschen ein die uns interessieren weil wir gerne in den Festival spielen würden.
01:06:05: Das finde ich auf jeden Fall einen guten Satz.
01:06:08: der beste Pitch ist die eigene Arbeit.
01:06:10: eigentlich ist die große Kunst oder das Wichtige dass die Leute es sehen und danach sich ansprechbar machen und sagen komm wir gehen ins Gespräch und schon mit der nächsten Idee parat sein oder der Vision die man eigentlich erreichen will
01:06:25: Kaffee, Kakao, Mais, Zucker, Kartoffeln.
01:06:28: Ihr nehmt die Auseinandersetzung mit diesen Materialien zum Anlass um das Kurse anzustoßen über die koloniale Vergangenheit von Europa in Lateinamerika und ihr verfolgt diese Spuren dieser Vergangenkeit bis ins Heute.
01:06:40: Ich kann mir vorstellen dass die Reaktionen im Publikum sehr unterschiedlich ausfallen je nachdem wo es spielt ob's in Europa ist oder auf anderen Kontinenten.
01:06:48: Und das interessiert mich.
01:06:49: und deswegen stelle ich euch jetzt Wie unterscheiden sich die Aufführungen und die Reaktionen auf eure Stücke in Europa im Vergleich zu anderen kulturellen Kontexten, zum Beispiel in Lateinamerika?
01:07:11: Und nach einer Tour in Europa, Deutschland und Südseland kamen wir zu Mexiko.
01:07:33: Die Reaktion war ein bisschen unschuldig.
01:07:38: Ich habe das Gefühl, dass wenn wir von Kaffee Mitzuka aus Deutschland gesehen haben, es viele Leute gesagt hat, es ist super interessant und ich lerne viel.
01:07:55: Und ich wusste nicht dieses oder das.
01:08:03: Und dann bin ich nach
01:08:09: Hause geplant mit vielen Fragen.
01:08:20: Und mehr oder weniger ist das der Freund, den alle zurückgehen.
01:08:29: Für mich war es in Mexiko, aber in Mexika ... Nein.
01:08:35: Es hat sich plaziert irgendwo anderes.
01:08:40: Weil klar, die Mexikaner kann vergleichen die Geschichte von Guatemala in Mexiko, in Plantagen, in Oaxaca, Veda Cruz und so... es gibt so die gleiche Geschichte irgendwie.
01:08:52: Aber das war diese Momente wo die mexikanerinnen haben erkennt dieser Rassismus drin in den mexikaneren selbst.
01:09:03: Das war etwas nicht so Europa, Lateinamerika.
01:09:08: Aber es war Mexico-Mexico und es gibt so diese gleiche Satz und Begriffe drin in Mexiko von Mexikanerinnen.
01:09:17: Und das war so etwas anderes dass ich dort erlebt habe.
01:09:22: Das Stück geht ja zuerst ist es eher um die Rolle der deutschen Gemeinde Mit Soland und mit Indigenen, Communities.
01:09:33: Und dann irgendwann in der Mitte machen wir eine Pause wo wir den ZuschauerInnen Kaffee einladen zu Kaffeenladen.
01:09:41: Das ist ein Moment der in Europa sehr oft beklemmend ist.
01:09:45: die Menschen wissen nicht ob sie jetzt Kaffeetrinken sollen oder nicht oder es macht ... sehr viele Fragen auf.
01:09:54: Es wird uns immer wieder auch gespiegelt, das ist ein Moment, wo die Zuschauerinnen sich fragen, ist es eine Falle?
01:10:01: Werden wir danach geschimpft?
01:10:04: Mache ich das jetzt nicht hier als politische Correctness aber eigentlich werde ich morgen dann doch Kaffee trinken.
01:10:10: Das öffnen ganz viele Fragen.
01:10:12: und das war ein Moment in Mexiko, wo wir in allen Aufführungen, die wir hatten, gefühlt der ganze Zuschaueraum ohne eine Sekunde drüber nachzudenken, war so Kaffee umsonst.
01:10:25: Super!
01:10:26: Yay wir stürmen uns auf die Bühne und ich glaube wie Antonio sagt weil bis dahin ist das Stück sehr auf sie und wir gebaut und da is man in Mexiko würde ich sagen auf der guten Seite.
01:10:42: und von also gutem Seite nicht aber auf der Seite
01:10:46: Die Empathie.
01:10:48: Wir haben Empathies zu den Opferseiten und gefühlen uns mehr Zugehörig dazu, aber im zweiten Teil des Stück nachdem alle Kaffee getrunken dreht sich das und dann fängt es an.
01:10:59: also ich spreche über die Weiße Laia.
01:11:02: und was ist mein Rassismus der sich da drin ist?
01:11:06: Und das ist eine Erfahrung die Zuschauerinnen in Lateinamerika auch haben weil Theaterbesucherinnen in Lateinamerika, da ist auch sehr viel Klassismus mit einbezogen.
01:11:20: Und die Menschen, die im Zuschauerraum sind, sind oft nicht Menschen aus Indigen-Communities.
01:11:26: und dann aus dieser Messdieser Position ... Aus der Position von eine Mischung von Weiß und Indigenen.
01:11:34: und wieviel davon will ich mich distanzieren?
01:11:36: zum Indigen sein?
01:11:39: Da hatte ich das Gefühl, da fing es so an, wo die Menschen So runter schlucken mussten.
01:11:46: Und in diesem zweiten Teil, was in Deutschland eher vielleicht auch ein bisschen distanzierter sehen kann?
01:11:53: Weil dann geht es nicht mehr so stark um eine deutsche Perspektive.
01:11:57: Das war dort irgendwie so moment der Meer beklemmend ist
01:12:02: und wir haben ja vorhin schon über ein bisschen überwahr'n wie die Kohle gesprochen.
01:12:07: Das war im Vergleich zu den anderen umfangreichen Stücken sehr reduziert, würde ich mal sagen.
01:12:15: Im dieser dunkle Raum eine Tonne Kohle.
01:12:20: War ja auch ein kleiner Raum.
01:12:21: Genau das Publikum sah es dann auf diesen Stapeln aus, Kohles hat sich dann fortgesetzt.
01:12:27: Und genau, ich habe es eben in der Garage in der Schaubude gesehen.
01:12:29: Roscha du warst
01:12:31: in Erlangen
01:12:31: und diesem Keller gewollt?
01:12:35: Wie bestimmt für euch das Setting des Stück?
01:12:38: also wie spielt der Ort vielleicht auch mit?
01:12:41: und ist das was wo ihr vielleicht zukünftig noch weiter dran forschen wollt da dann noch weiter rein zu gehen.
01:12:46: Wo kann man euer nächstes Stück entwickeln?
01:12:49: Also in der garage hat total Also der Raum hat total mitgespielt.
01:12:55: Wir waren wie die Kohle, es war von Anfang an ein Spiel mit dem Raum und was der Raum kann?
01:13:02: Und die Jahreszeit auch!
01:13:04: Die Jahreszeit genau...
01:13:06: Was war's?
01:13:07: Es war Winter und das war richtig kalt also... Ja ja, da kann ich mich auch erinnern.
01:13:11: Das hat auch mit gespielt
01:13:13: Auch mit diesem Einfühlen, was bedeutet halt auch diese Minenarbeit.
01:13:19: Diese Arbeit in den Minen und dieser Arbeit im Dunkeln, diese Arbeit in der Kälte...
01:13:23: Ich glaube wir wurden gerne weiter in ZITU seit Spezifik arbeiten weil es ist interessant und das bringt auch so etwas Besonderes.
01:13:35: ich finde es ganz gut als Gruppe dass wir nicht immer auf der Bühne sein, weil nochmal diese Einschränkungen und besondere Bedingungen machen etwas mit der Kreativität.
01:13:52: Okay!
01:13:53: Liebe Leute super, vielen Dank für diese Antworten.
01:13:57: Bevor wir ins große Finale unserer heutigen Folge mit euch einreiten, machen wir noch mal ganz kurz Halt in einer Rubrik.
01:14:04: die nennt sich Tipps & Tricks.
01:14:05: Hier sammeln wir so kleine Hacks
01:14:07: für uns und
01:14:08: unsere Zuhörerschaft.
01:14:09: Euer erstes Stück Kaffee mit Zucker hat unter anderem die beiden Nachwuchspreise der Puppen- und Figurnteaterszene, Grünschnabel und Fritz Wottemann Preis gewonnen!
01:14:18: Und ihr spielt es jetzt immer noch seit mittlerweile fünf Jahren?
01:14:22: Wie macht man denn weiter nach so einem Hit ohne die Angst dass das nächste Stück genau an den Erfolg anknüpfen
01:14:28: muss?!
01:14:29: Wie habt ihr euch aber auch die Freiheit behalten?
01:14:32: Was sind eure Tipps dafür?
01:14:35: Ich denke, dass es eine Art Weg ist.
01:14:37: Wie du gesagt hast, ein Weg in den Weg.
01:14:41: Natürlich ist der Druck da.
01:14:44: Natürlich willst du jedes Stück das gleiche als Kaffee mit Zucker haben.
01:14:49: Ich glaube, die wichtigste Sache ist, um zusammenzuarbeiten in der besten Weise, die wir können.
01:14:57: Nicht zu schämen von der schlechten Idee.
01:14:58: Viele Ideen, schlechte Ideen kommen
01:15:01: viel.
01:15:03: Ich glaube auch zu verstehen, dass also so ein Künstler ihnen Verständnis zu haben.
01:15:09: Dass die Suche... Die ästhetische und künstlerische Suche ist eigentlich das was spannend ist und nicht so sehr zu denken.
01:15:19: Aber das Produkt oder der Stück, das ist an dem ich messe irgendetwas von meiner Qualität sondern eher wirklich dran zu denken Bleibe ich an dem, was mich interessiert künstlerisch und bleibe ich on dem treu in zu dem.
01:15:38: Was mich nicht begeistert und man sich voran bringt Und ich würde da denken so die Stücke sind dann eher sowie Momente von dieser Suche aber ich glaube sich da auch unterschiedlich herauszufordern.
01:15:52: auch, immer wieder was Dani gesagt hat irgendwie so jetzt nicht zu denken okay versuchen wir das ein Rezept zu machen sondern jetzt probieren wir etwas Neues.
01:16:02: Ja der Druck ist da aber wenn man so viele mal die gleiche Stuck gespielt hat.
01:16:09: also ich liebe Kaffee mit Zucker Ich liebe das zu machen und ich liebe dass zu sehen.
01:16:13: Aber man sucht auch nach was anderes und das ist ok Und du kannst akzeptieren Dieses Stück war sehr gut und du kannst Danke sagen.
01:16:22: Und dann geht es weiter in deine künstlerische Arbeit!
01:16:28: Wir wollten nicht dir also eine erfolgreiche Stuck machen, wir wollten ein Stück das wie uns mögen und macht den Stück dass du magst.
01:16:37: Ja
01:16:38: was ist authentisch für mich als Künstlerin?
01:16:43: Als nächstes wo ist mein Interesse?
01:16:44: und da gehe ich hin Es ist soweit, wir kommen zur offiziellen Übergabe des Gesprächsstaffelstabs in Form einer Frage von euch an den nächsten Gast.
01:16:54: In Folge zwanzig von Hände hoch besuchen wir das Theater Fadenschein in Braunschweig und Mirjam Paul.
01:17:01: Das Theater Fadenstein ist ein sehr engagierter Ort für Puppen- und Figurnteater in Niedersachsen und zeigt eigene Stücke – es aber auch Spielstädte für nationale und internationale Gasspiele und richtet das Festival weitblick aus alle drei Jahre.
01:17:15: Und Miriam Paul ist dort und beim Festival Künstlerische Leitung.
01:17:19: Habt ihr eine Frage an Miriam, die wir mitnehmen können nach Braunschweig?
01:17:23: Dann kommt hier...
01:17:32: Hallo Miriam!
01:17:33: Also welche Themen möchtest du mit dem Tärte Fadenschein noch nach Braunsweig
01:17:41: bringen?
01:17:42: Und ganz liebe Grüße von UNSFIA KMZ-Kollektiv.
01:17:46: Super, das ist doch eine tolle Frage, die nehmen wir sehr gerne mit nach Braunschweig.
01:17:49: Vielen Dank und vielen Dank an euch hier alle im Raum!
01:17:53: Wir sind nun leider am Ende unseres Gesprächs angelangt.
01:17:57: Liebe Laia, liebe Jahima, liebe Dani, liebe Antonio – es hat uns einen Riesenspaß gemacht heute mit euch hier zu sein.
01:18:04: Es war super schön gewesen.
01:18:05: Danke!
01:18:06: Danke
01:18:07: für die Einladung!
01:18:11: Und wenn ihr da draußen in Zukunft keine Folge von Hände hoch verpassen wollt, dann abonniert diesen Podcast und lasst einen Grußter und ein Like.
01:18:18: Und schickt euch das Ding einmal quer durchs Internet?
01:18:20: Ihr kennt die Social Media Storyline.
01:18:21: Das Happy End gibt's nur mit Likes!
01:18:27: Und die Website von KMZ und die Links zu all den Menschen aus der Gruppe findet ihr ebenfalls dort.
01:18:59: Macht's gut, liebe Leute da draußen und ein herzliches Danke an euch hier im Raum.
01:19:04: Ihr wart wunderbar!
01:19:08: Und wir hören uns wieder zur nächsten Folge
01:19:19: von...
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