Zu Besuch an der Accademia Dimitri - Physical Theatre in der Schweiz (22)
Shownotes
Für diese Folge HÄNDE HOCH reisen wir in die Schweiz, genauer nach Verscio, einem kleinen Ort im Tessin, umgeben von malerischer Berglandschaft. Aber Verscio ist nicht nur für die Natur bekannt, sondern auch für die renommierte Accademia Dimitri, eine Hochschule für Physical Theatre, in der man im Master ua den Schwerpunkt Teatro di Figura / Puppenspiel belegen kann. Mit der Academia Dimitri ist die Puppenspielabteilung der HfS Ernst Busch aktuell durch Partnerklassen verbunden.
Wir sprechen mit der Dozentin für Pantomime und Jonglage, Regisseurin und selbst Absolventin der Dimitri, Nancy Fürst über das Studium an einem so besonderen Ort, über die Anfänge der Schule zwischen Monte Verità und Clown Dimitri und über die Verbindungen zwischen Puppenspiel und Physical Theatre. Und - drei Studierende aus Verscio lassen uns in ihre Erfahrungen mit der Partnerklasse und die Konzepte ihrer Solorollen schauen. Der Podcast HÄNDE HOCH folgt Lebenswegen und Umwegen von Menschen auf dem Weg zur Puppe. Denn nicht überall wo Puppe drinsteckt, stand vorher auch Puppe drauf. Viele spannende Gäste aus der Szene der zeitgenössischen Puppenspielkunst stehen Rede und Antwort.
Die dritte Staffel HÄNDE HOCH wird produziert von Regisseurin und Professorin Roscha A. Säidow und Puppenspielstudentin Paula Engel.
Mit freundlicher Unterstützung der Abteilung für zeitgenössische Puppenspielkunst der HfS Ernst Busch und dem Projekt Puppet Partners International. Diese dritte Staffel läuft seit dem 13.04.2026.
Sounddesign und Schnitt: Roscha A. Säidow
LINKS ZUR FOLGE:
Zeitgenössische Puppenspielkunst der HfS Ernst Busch: https://www.hfs-berlin.de/studium/puppenspielkunst
Accademia Dimitri: https://www.accademiadimitri.ch/en
Hände Hoch auf Instagram: @haende_hoch
Transkript anzeigen
00:00:12: Ciao und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von
00:00:16: Hände hoch,
00:00:17: dem Podcast über Menschen hinter Puppen.
00:00:19: Heute sind wir zu Gast an der Akademie Dimitri in Verschow – einem kleinen Örtchen in den Tessiner Bergen in der
00:00:26: Schweiz.
00:00:27: Nur
00:00:27: einen Steinwurf entfernt findet sich Locano ,der berühmte Monteverita ...und de Lago Maggiore!
00:00:34: Einen malerischeren Ort hätte sich der berühmmte Clown Dimitry fast nicht aussuchen können... als er vor gut fünfzig Jahren die Akademie Adimitri ins Leben rief.
00:00:43: Heute ist die Schule eine renommierte Adresse für ein Studium von Physical Theatre.
00:00:49: Wir sprechen mit der Theatermacherin und Dozentin Nancy First über die Vielfalt-und-die-Fünf-Grundzutaten des Studiums,
00:00:57: wir stellen das Partnerklassenprogramm mit der Puppenspielabteilung der Ernstbusch
00:01:01: vor, wir skizzieren einen typischen Tag an der Dimitri-Schule und
00:01:07: lernen die alten Kommunikationswege von Clown Dimitri mit seiner Frau Gunda im Piccolo-Theater kennen.
00:01:14: Ich bin Rocha Asseidov, Regisseurin freie Künstlerin und Professorin für zeitgenössische Puppenspielkunst an der HFS
00:01:20: Ernst Busch
00:01:21: Und ich bin Paula Engel, ich studiere im vierten Studienjahr Puppenspiel an der Ernstbusch.
00:01:25: Paola
00:01:26: Rocha
00:01:27: Bühne frei und Ohren auf!
00:01:29: Für Folge Zweiundzwanzig von Hände hoch Menschen hinter Puppen.
00:01:44: Weißt
00:01:44: du was das ist?
00:01:46: Der Ursprung!
00:01:48: Tchao, Kadyamichi und herzlich willkommen zu Folge.
00:01:50: Zweiundzwanzig von Hände hoch.
00:01:53: Diese Glückszahl führt uns in malerische Gefilde und beste Gesellschaft denn wir befinden uns im schönen Tessin genauer in Verschow an der Akademie Dimitri Und mit uns an den Mikros ist Nancy Fürst.
00:02:06: Sie ist Regisseurin Schauspielerin Sängerin und Dozentin für Pantomime und Jonglaj An der Akademie Dimitrie.
00:02:13: Liebe Nancy Wir freuen uns sehr, dich heute bei Hände hochbegrüßen zu dürfen.
00:02:18: Schön, dass du da bist!
00:02:19: Hallo
00:02:21: und schön auch, dass wir hier sein dürfen.
00:02:24: Wir sitzen im Piccolo-Theater der Akademie Adimitri tief in einem historischen Steinkeller.
00:02:29: Kannst Du uns mehr über diesen Ort verraten?
00:02:32: Ja das ist der Ursprung oder wo alles angefangen hat hier in Verscho.
00:02:38: Also Dimitri hatte Dartsmaß dieses Theater oder diese Keller gekauft, das war natürlich noch kein Theater.
00:02:47: Dieses Haus und hat sich sein Theater gebaut hier auf dieser kleinen Bühne.
00:02:54: ja und während er sicher hier aufgewärmt hat, was eine Frau Gunda oben hat gekocht,
00:03:03: hat
00:03:03: die Kasse gemacht und den Einlass gemacht und zwar dann wenn Dimitri hier hinten, als er das Rohr ist jetzt verstopft.
00:03:12: Aber er hat reingerät und dann gesagt, Gundi ich bin bereit!
00:03:17: Und dann hat sie aufgemacht.
00:03:19: die Leute sind reingekommen und sie hat das Licht noch gemacht.
00:03:23: Das war der Anfang und hier sind berühmte Leute aufgetreten.
00:03:27: also Momentschanz waren hier Franz Wohler war hier.
00:03:29: Ich weiß nicht dass es vielleicht mehr Schweizer Artisten aber ganz viele sind hier aufgetretet.
00:03:36: Man muss sich das so vorstellen wir sitzen auf einer Bretterbühne mit großen Brettern in einem runden Kellergewerbe, aber die Bühne ist nicht groß.
00:03:44: Die wird fünf Meter breit sein?
00:03:46: Oder schmaler?
00:03:47: Ne, breit ist ja wirklich nur drei Meter.
00:03:50: Das sind dreieinhalb Meter.
00:03:52: Aber man kann sie größer machen.
00:03:54: Also ich unterrichte auch hier... also ich liebe es hier zu arbeiten.
00:03:58: Ich mache die stummenszenen nennen wir das, machen wir hier und ähm ... Ja, dass hat seinen Flair!
00:04:05: Und während wir hier unten sitzen, laufen über uns die Vorbereitungen für die Premiere der Bachelorabschluss Solo-Rollen des Jahrgangsturt Käse.
00:04:14: Diese Klasse ist unsere erste Partnerklasse der Puppenspielabteilung und mit dieser Kooperation ist auch unser Partnerklassenprogramm Puppet Partners International gewachsen.
00:04:23: Aber dazu kommen wir später noch.
00:04:25: Erst einmal die Frage Turkkäse, Türkees haben alle eure Bachelor Klassen im Farbnam?
00:04:32: oder was das Konzept?
00:04:34: Ja, das ist um sich orientieren zu können.
00:04:38: Also es gibt seit fünfundsiebzig, neunzehnfünfund siebzig Klassen.
00:04:42: am Anfang wurden diese Namen nicht gegeben aber dann irgendwann hat man sich sehr wahrscheinlich gemerkt wie orientieren wir uns?
00:04:51: und dann hat man angefangen.
00:04:52: ich glaube es waren Pflanzennamen ganz allgemein dann Bäume und jetzt mittlerweile sind wir bei Steinen.
00:05:03: Welche Klasse war es, du nennst sie?
00:05:05: Ich glaube bei uns gab's eben noch keine Namen oder zumindest nicht offiziell und das ist interessant weil bis zu gewissen Jahren ich glaub bis zweitausend die Namen waren nicht so intus auch beiden Studenten.
00:05:21: Und jetzt nennen Sie!
00:05:22: Ich weiß du die von der Viola, du die vom der Tokese und das war früher nicht so.
00:05:28: An der Akademie Dimitri liegt der Hauptschwerpunkt auf dem Studium Physikus Dieter, also Körpertheater.
00:05:34: Eine Kunstform an der Schnittstelle von Theater-, Tanz- und modernem Zirkus.
00:05:39: Was heißt das?
00:05:40: Und was für Fertigkeiten lernen eure Studierenden hier an der Hochschule?
00:05:45: Wie du gesagt hast, dass es von Anfang an war Theater-, Tanz- und Zirkuss.
00:05:52: Diese Kombination, also Dimitri wollte eben alles in einen Ort bringen.
00:05:57: Und das ist immer noch die Grundlage und wir haben fünf Hauptfächer.
00:06:03: Das ist Akrobatik, Tanz dann Pantomime oder wie sagen dem auch Bewegungstheaterweise ein bisschen öffnet.
00:06:13: Improvisation, Theaterimprovisation und einfach das Körper- und Body and Sound ja also Ton Ja, nennt und darin ist Chor, Stimmbildung, Rhythmus, also Body Percussion.
00:06:30: Das sind die fünf Hauptfächer.
00:06:31: und dann kommt natürlich noch Theorie dazu.
00:06:34: Klauen Dimitri der hier in Ascona geboren ist, also um die Ecke Er ist in die Welt gezogen, hat Turnäen gemacht als Crown.
00:06:41: Aber er ist auch zu bestimmten Companies oder Zirkus-Companies hingegangen um dort spezielle Fähigkeiten zu lernen und der dachte sich ich will einen Ort schaffen wo man all das was ich quasi in der Welt mir zusammensuchen musste direkt lernen kann.
00:06:56: Genau also das ist wirklich so weil wie du gesagt hast es hier nach Ascona aufgewachsen.
00:07:04: Er war Töpfer, also er hat eine Töpferlehre gemacht und hat dann in Frankreich gearbeitet.
00:07:09: Aber schon bei der Töbferlehrerin Bern hatte er schon Theater angefangen.
00:07:13: Er hat von klein auf Artistik oder Kunstturnen gemacht, was ein sehr guter Tunner.
00:07:20: Und dann ist er nach Paris und dort hat er Seiltanz gemacht bei einem Profi.
00:07:28: Er habe Gitarrenunterricht beim Flamenco-Gitarrenspiel.
00:07:33: besucht.
00:07:33: Er hat klassisches Palett gemacht, aber alles bei verschiedenen Leuten in verschiedenen Arten und er hatte einfach diesen Traum, alles in eine Schule zu bringen und wo aber jeder Lehrer Profi ist, also Spezialist ist auf seinem Gebiet.
00:07:53: Also nicht jemand der das alles macht sondern jeder ist Spezialista und bringt auch diese Welt mit weil die Zirkuswelt ist was anderes als die Tanzwelt zum Beispiel.
00:08:05: und ja das war sein Traum und so geht es weiter.
00:08:09: wir versuchen immer wirklich Leute aus diesem Bereich die dort wirklich drin schwimmen, dass sie diese Welt mitbringen und auch vermitteln.
00:08:21: Wichtig ist aber zu sagen wir bilden natürlich keine Akrobatten aus Wir bilden nicht Tänzer aus sondern eben physizierte Performer Und deshalb die Fächer dienen einem Ganzen.
00:08:38: Das bringt ja nichts.
00:08:40: also wenn wir dann top technisch Leute haben, aber die können das nicht einbringen.
00:08:45: Theatralisch einbringen und deshalb ist es immer eine Balance einerseits ja – also ich nehme jetzt Akrobatik weil wirklich Zirkuswelt so anders ist als Tanz oder Theater dass die Studenten die Möglichkeit haben diese Welt zu erfahren durch die Lehrperson und aber ganz klar es muss dem Ganzen dienen.
00:09:10: Ich finde es ganz toll, wenn wir als Partnerklasse hier waren, dann durften wir auch an euren morgendlichen Training teilnehmen.
00:09:16: Das findet ja jeden Morgen um acht oder dreißig statt und der ganze Bachelorstudiengang kommt da zusammen, klassenübergreifend?
00:09:24: Ja also das Training ist so... Es sind nicht alle Klassen!
00:09:27: Das wäre zu viel, weil wir haben ja fünf Klassen.
00:09:30: Prinzipiell Zweites und drittes Jahr sind zusammen, erstes Jahr am Anfang alleine.
00:09:37: Und dann mit der Zeit entwickelt sich das.
00:09:40: Dann gibt es aber Momente wo vielleicht ein paar Master Studenten dazukommen oder Partner klassen also genau.
00:09:47: Warum ist euch das wichtig dieses gemeinsame Anfangen?
00:09:51: Wie sieht generell so'n Tag an der Dimitri aus?
00:09:54: Kommt wahrscheinlich total drauf an in welchem Jahr man is'.
00:09:57: Ja also warum dieses Training?
00:10:00: Damit die Studenten nicht direkt aus dem Bett in Direktion kommen, könnte man jetzt mal als erstes sagen.
00:10:09: Ja dieses Training das fünf und dreißig Minuten geht ist es wirklich ein Ankommen.
00:10:14: Ein Ankommen in der Tagesarbeit ja?
00:10:18: Und auf verschiedenen Levels also ganz klar körperlich aufwärmen.
00:10:24: Also nicht an einer Technik arbeiten sondern wirklich den Körper Nicht nur sensibilisieren, sondern wirklich aufwärmen.
00:10:32: Ganz banal sagen wir jetzt.
00:10:34: Das ist das eine und dann ist es aber auch die soziale Komponente also wirklich sehen.
00:10:41: hey ich bin nicht allein sich mit den anderen connecten Aber auch emotional ein Aufwachen oder Wachmachen Und imaginär Also auch mit Bildern Auch das muss ja auch irgendwie aufwachen, also das ist wichtig.
00:11:02: Und jeder Lehrer – weil es sind verschiedene Leer, die das machen – macht sich auch richtig spannend anders und auch da ist interessant für die Studenten nicht in einer anderen Funktion aber doch unter einem anderen Blickwinkel kennenzulernen Das hat Auswirkungen auf die nächsten Stunden.
00:11:20: Wir sind aber auch ganz strikt jetzt, dass wenn jemand nicht im Training ist kann er auch nicht in der ersten Lektion teilnehmen weil wir wirklich davon ausgehen das ist die erste Stufe und man kann da nicht so rein plumpsen in die erste Lektionen ohne dieses Train gemacht zu haben.
00:11:39: Und die erste Lektion ist ja meist auch eine körperliche lektion.
00:11:42: das heißt es ist ja auch existenziell wichtig ihr wirklich warm seid als die, die ihr
00:11:47: dann
00:11:47: reinspringt in so ein Akrobatik-Unterricht und dann irgendwie durch die Gegend fliegt.
00:11:52: Und jemand auf den Schultern tragt.
00:11:53: Genau!
00:11:55: Was
00:11:55: ja der Fakt
00:11:56: ist.
00:11:56: Ja, das ist der Fakten.
00:11:58: Wie gesagt, also die ersten zwei Lektionen am Morgen von viel nach neun bis ... Also es sind eineinviertel Stunden, die die zwei Lekzonen am Morgen... Das ist meistens Tanz akrobatisch Körper und Sound.
00:12:14: Ich weiß immer noch nicht, wie man das schön auf Italien ist.
00:12:18: Korpo e suano.
00:12:19: Körper und Klang vielleicht?
00:12:21: Ja, vielleicht.
00:12:23: Genau.
00:12:25: Das sind die Morgenlektionen.
00:12:26: Dann gibt es eine Stunde Mittagspause.
00:12:29: Wir lassen sie gewollt, nicht zu lange, weil einfach der Energiepegel runterfällt.
00:12:36: Und dann gibt es die Nachmittagselektion von anderthalb Stunden Und am zehn nach vier ist der offizielle Unterricht beendet.
00:12:48: Und dann gibt es ab sechs verschiedene Sachen, also es gibt Tage wo man Schminke hat.
00:12:55: Das ist Unterricht in Maskenbild und auch Geschichte der Kostüme.
00:13:02: Das sind Fächer die am Abend stattfinden.
00:13:06: Dann gibt es jeweils ... Im Semester sechsmal eine Abend, der heißt Serata Cultura.
00:13:13: Kann ich dann vielleicht nachher noch vertiefen?
00:13:18: Und dann gibt es auch genau die optionalen Lektionen.
00:13:23: Sagst du auf drei Fächer?
00:13:24: Sagt man das auf Deutsch?
00:13:25: Also kann man wählen.
00:13:27: in der ganzen Ausbildung muss man...
00:13:29: Man muss so viel gemacht haben.
00:13:31: Fakultative
00:13:32: Stunden haben wir auch!
00:13:33: Und dann ist es ja so, letzten Mal waren wir auch da und am Abend wurde nach der letzten Lektion unten in der Aulagrande abgebaut weil die Studierenden noch eine große Band geprobt haben für sich.
00:13:43: Die Studierende haben hier am Abend Zeit für eigene
00:13:48: Experimente
00:13:49: bzw.
00:13:49: Projekte.
00:13:51: Also das ist ein schönes Beispiel.
00:13:53: Das Orchester, dass auf eigene Initiative der Studenten ja lanciert wurde und vielleicht jetzt gerade im Moment wenn viele Sachen am Laufen sind wird es schwierig.
00:14:06: aber sie versuchen wirklich Anfang des Jahres das wirklich zu pflegen und treffen sich einmal in der Woche oder jede zweite Woche und das wunderbar.
00:14:18: also Ja es gibt Also der Unterricht, das sind eine Dreißigstunde Pflichtunterricht in der Woche.
00:14:27: Wir haben das ein bisschen reduziert vor fünf bis sechs Jahren damit auch Platz bleibt um solche Initiativen zu pflegen aber um trotzdem auch für den Unterricht nebenbei zu arbeiten.
00:14:45: Also es ist nicht so, dass es fertig ist um zehn nach vier und es gibt Aufgaben oder man muss etwas vertiefen weil man's vielleicht nicht ... ja das baut so schnell im Unterricht.
00:14:59: also diese Zeit ist wichtig und sie arbeiten auch viele miteinander außerhalb der Schule.
00:15:07: Wie viele Leute sind in einer Klasse?
00:15:11: Im Bachelor sind es zwischendzwölf und vierzehn Studenten.
00:15:15: Und im Master sind es zwischen zehn und zwölf Studenten.
00:15:20: Da uns geht die Ausbildung im Bachelor drei Jahre, wir haben jedes Jahr ein neues erstes Jahr und der Master dauert zwei Jahre und wird auch.
00:15:30: jedes Jahr fängt er an mit zehn bis zwölfe neun Studenten.
00:15:35: Die Unterrichtssprache im Bachelor ist Italienisch, deshalb haben auch die erste Klasse hat auch italienische Unterricht am Abend.
00:15:46: Bei der Aufnahmeprüfung gibt es einen Italienischen Test aber da ist überhaupt nicht... Auch wenn ich nicht italienisch kann, hat das absolut keine Auswirkungen auf das Aufnahmeverfahren sondern es geht darum herauszufinden wie gut ist das Level und Wir bieten italienische Kurse an.
00:16:05: Also wir erwarten überhaupt nicht, dass jemand schon kommt und Italienisch kann – das ist nicht möglich!
00:16:10: Und es ist erstaunlich wie schnell die Leute italienisch reden und verstehen.
00:16:16: Das ist mir auch aufgefallen.
00:16:17: Also wir haben den ersten, also die jetzt gerade im ersten Studienjahr, haben wir im Herbst letzten Jahres das erste Mal gesehen und da waren sie noch relativ frisch und konnten erst ein paar Brocken italienisch und jetzt sprechen die alle schon fließend!
00:16:31: Das finde ich total faszinierend.
00:16:33: Ja, das ist wirklich so.
00:16:34: Und halt im Master da einerseits die Lehrer nicht hier also praktisch alle Lehrern nicht von hier sind und auch nicht italienisch sprechen sind und die Master Studenten viel nach außen gehen, ist es schwierig Italienisch aus Unterrichtssprache zu haben.
00:16:51: deshalb ist es englisch.
00:16:53: Liebe Leute Wer weiß es besser als die Lehrenden der Akademie Adimitri?
00:16:58: Ein gutes Warmup ist die halbe Miete.
00:17:00: So wie ihr jeden Morgen zusammenkommt, um euch gemeinsam für den Tag aufzuwärmen – so finden auch wir zu Beginn jeder Podcast-Folge zusammen und denen uns stretching uns in unserer Speedrunde!
00:17:12: Und die Speedrunde funktioniert so….
00:17:14: Wir beginnen Sätze, die du spontan beendest.
00:17:18: Alles
00:17:19: klar?
00:17:20: Auf die Plätze fertig...
00:17:22: Hände hoch.
00:17:31: Als Studentin war dies mein liebstes Unterrichtsfach?
00:17:35: Akrobatik.
00:17:37: Diese Superpower von mir kennen nur wenige!
00:17:45: Gärtnern.
00:17:47: Sehr gut, beste Superpower.
00:17:49: Apropos hier finde ich Ruhe
00:17:52: im Garten Mit den Händen in der Erde.
00:17:56: Ganz, ganz wichtig!
00:17:59: Dafür habe ich als Kind am liebsten Geld ausgegeben.
00:18:05: Im Schwimmbad diese pinknen Zucker... Ich weiß nicht so.
00:18:13: kaugumimäßige Zuckerschleckereien.
00:18:18: Jetzt rümpfe ich die Nase weil ich könnte das nicht mehr essen.
00:18:21: Ich hab wirklich sehr viel Gelb für das ausgegeben.
00:18:26: Das zieht mich auf die Bühne.
00:18:29: Ähm... das Publikum.
00:18:33: Dürfte ich mich in ein Tier verwandeln, wäre ich ein
00:18:37: Katze?
00:18:38: Eine Katze!
00:18:39: Ahaaa!
00:18:41: Das ist meine liebste Fortbewegungsart.
00:18:47: Fahrrad
00:18:48: Ja,
00:18:49: verstehe ich Aber ich habe einen Motor.
00:18:52: Ja, das hab ich gesehen.
00:18:53: Du hast so eine
00:18:53: richtig ... Das ist auch steil hier.
00:18:55: Powerfahrrad
00:18:56: was die Alpenhof fahren kann alleine!
00:19:00: So riecht Verscho.
00:19:02: Blumig.
00:19:04: Also nach vielen ...
00:19:06: Vielen Blüten gerade im Moment.
00:19:07: Gerade Wahnsinn ja.
00:19:09: Hier Bühnenholkenbäume und alles.
00:19:10: Magnolia und Chameleon.
00:19:14: Am liebsten singe ich?
00:19:17: Jazz.
00:19:20: In diesem Moment begeistert mich Physiker-Thierter immer wieder aufs Neue.
00:19:25: Ja und zwar fasziniert mich die Momente, die ich mit den Studenten, wenn ich Sachen wieder entdecke oder neue entdecken, die Möglichkeiten, die Physiker Thierter bietet.
00:19:40: Ja schön
00:19:41: der Körper!
00:19:43: Vielen Dank für die Speedrunde geschafft.
00:19:45: Danke für so viel Spontanität und dass du uns mitgenommen hast in dein Kinder-Schwimmbad!
00:19:53: Wer es schon nennt, sie wäre schon dieses... Für alle dies nicht kennen das ist uriges Kopfsteinpflaster.
00:19:58: Steinhäuser mit Kürbispflanzen auf den Schieferdächern ein kleiner Dorfplatz mit einer wunderbaren kleinen Patisserie wo wir hier total schöne Croissants vor uns liegen haben Dahinter eine magelarische Bergkulisse.
00:20:12: Dieser Ort ist schon so ganz anders als unsere Campusumgebung in Berlin-Mitte und die erste Reaktion von uns und unseren Studierenden, wenn wir immer wieder hierher kommen, ist wie schön!
00:20:24: Und dieser Ort ist ja nicht von ungefähr der Ausbildung geworden.
00:20:29: Was macht ein kleiner doch sehr konzentrierter Ort mit einem Studium?
00:20:35: Ja, also wie du sagst Konzentration ganz klar.
00:20:39: Also man ist wirklich fokussiert hier auf das Studium Out of Rush.
00:20:45: Die Ablenkung ist wirklich kleiner.
00:20:48: Das ist ein Tausend Zweihundert Personen Dorf oder Gemeinde ja?
00:20:55: Das ist der Seine und das andere ist diese Natur die uns umgeben.
00:21:02: Die hat so eine Kraft und also die lehrt uns auch Humility, Demut.
00:21:11: Und die bringt uns auch runter.
00:21:14: Die hilft wirklich für die mentale und die körperliche Gesundheit.
00:21:19: Also da bin ich überzeugt weil diese Beruf erlernen ist nicht ohne Und ich denke, dieser Ausgleich unsere Studenten profitieren auch davon.
00:21:30: Ich meine es gibt die Verrückten, die ja auch im Winter im eiskalten Fluss baden.
00:21:34: Davon bin ich eine!
00:21:38: Also aber ja allgemein hilft das wirklich.
00:21:42: und was auch hilft hier oben vielleicht habt ihr's gesehen Santana?
00:21:46: Das ist ne Kapelle oberhalb von Verschow und auf...ich weiß jetzt gar nicht...fünfhundert Meter.
00:21:52: Und auch dort hochgehen und runterschauen, um diese Distanz zu sehen.
00:21:58: Im übertragenen Sinn denke ich, hilft diese Natur und diese Konzentriertheit absolut den Studierenden.
00:22:08: Das ist ein
00:22:09: Wahnsinns-Ausblick da oben!
00:22:11: Man kann bis zum Lagomajore gucken... Ich habe eine halbe Stunde gesessen und einfach an gar nichts gedacht.
00:22:20: Ja, schön es beruhigend ist und man wird so ... Man merkt wie klein der Mensch ist.
00:22:25: Das
00:22:26: ist total toll!
00:22:27: Und in Berlin war es so als ihr zu Gast war dass eben Leute früh mit einem Fahrrad kommen wollten und dann erstmal eine Stunde unterwegs waren weil sie aus drei Nachbarbezirken kamen und einem erst mal bewusst wurde wie viel Kraft auch so ein Alltag in Berlin kostet und wieviel Kraft es kostet den Auszuschalten um sich aufs Studium zu konzentrieren.
00:22:46: Beides hat natürlich Vor- und Nachteile.
00:22:49: Das kulturelle Angebot, was in Berlin da ist permanent.
00:22:53: Ist natürlich etwas Wahnsinnig Tolles und hier ist es manchmal ein bisschen weiter weg um irgendwie an ein anderes kulturelles Angebot zu kommen.
00:23:01: dafür kann man sich aber anders konzentrieren.
00:23:04: Ich glaube fruchtbare Austausch den wir da angestoßen haben weil das immer wieder wie so das Fenster aufmacht mit diesen Partnerklassen in etwas anderes indem man noch Möglichkeiten sieht aber auch schätzt was man selber hat.
00:23:16: das fällt mir auch immer wieder auf wenn wir uns besuchen dass man dann auch immer wieder denkt, ach toll was wir hier so machen.
00:23:21: Weil wir es euch ja dann präsentieren oder ihr uns was ihr habt.
00:23:24: das ist eigentlich ein schöner Moment um sich vielleicht in Momenten wo man denkt ah Mann!
00:23:28: Das ist entweder zu laut oder es ist abgelegen nochmal drauf zu fokussieren.
00:23:34: aber das habe ich hier eigentlich für die Dauer der Ausbildungs ist nicht wie immer.
00:23:38: Nancy Wir sind ja schon so kurz zurück gereist zu den Gründungszeiten der Schule und haben gehört, wie hier Dimitri in diesem Theater seine Aufführung organisiert hat mit dem Sprachrohr und alles so Handmade.
00:23:53: Wahnsinn!
00:23:54: So ein ziemlich weltbekannter Clown der so nahbar
00:23:57: ist
00:23:58: Und ich erlebe auch die Schule als sehr nahbar.
00:24:01: Wie ging es denn dann weiter?
00:24:02: Ich meine für eine Schule braucht man Geld.
00:24:05: Wie kommen diese ganzen Spezialistinnen aus ihren Fächern hierher?
00:24:09: Kannst du uns kurz mit in die Gründungszeit mitnehmen?
00:24:12: Wie war das?
00:24:13: und wie hat vielleicht auch das Dorf reagiert, dass hier auf einmal so ein Kunstzentrum war mit Leuten, die ja doch besonders sind.
00:24:23: Ja, mach ich gern.
00:24:24: Also eben im fünfundsiebzig als die Schule gegründet wurde gab es keine Aufnahmeprüfung.
00:24:30: das muss man sich vorstellen.
00:24:31: also in einem Tessiner Dorf.
00:24:34: also wir sind da ab vom Schuss und im Fünfund-Siebzig ist das wirklich...also das ist fern von Zürich war.
00:24:42: heute sind's zweieinhalb Stunden von Milano oder Zürch.
00:24:45: dazu muss man dich vorstellen das ist so weit weg.
00:24:49: Die haben wenn die Leute davon erfahren
00:24:52: Ja, durch verschiedene Sachen.
00:24:56: Man muss sich erinnern, dass Dimitri schon sehr berühmt war und ich glaube einfach es war eine Zeit obwohl ja doch keine Social Media waren.
00:25:06: aber da waren vierzig oder fünfzig junge Leute hier angereist.
00:25:12: die haben irgendwie erfahren und sind da angereiss per Zufall gewollt Wollten diese Schule machen, schon nach ein paar Tagen.
00:25:22: Die waren völlig überrannt.
00:25:23: Schon nach ein paar Tagen haben sie gemerkt, wir müssen auswählen und es war ganz klar mehr als die Hälfte.
00:25:32: da ging's nicht um Theater oder so sondern ja also ich meine das war auch eine Hippie-Zeit noch, aber...
00:25:41: Und Monte Verita um die Ecke?
00:25:44: Ja genau wie du sagst, Monte Veritas sozusagen hat Früher natürlich schon extrem viele Artisten angezogen und Theosofen, Anarchisten usw.
00:25:57: Das könnte man jetzt sehr vertiefen.
00:25:59: Guter Nährbohr!
00:26:00: Genau ja.
00:26:02: Aber Ascona war wirklich nicht mehr nur ein Fischendorf sondern schon ein Künstlerdorf hier herum.
00:26:12: Max Frisch war hier Hesse in Montagnola.
00:26:15: aber wie gesagt also Anfang war chaotisch Das muss man wirklich kautisch.
00:26:19: Und die Bewohner, ich meine... Da liefen Leute mit langen Haaren und Bauchfuß komische Kleider auf Monoräder, wie sagt man?
00:26:32: Einräder, junglierend!
00:26:34: Ich mein das war für ganz viele, also wirklich schockierend.
00:26:40: Und das hat auch eine Weile gebraucht.
00:26:42: Also es gab auch Lehrer am Anfang, die waren dann auch hier nicht mehr dabei und haben irgendwie Improvisation auf dem oder neben, gerade neben den Friedhof gemacht.
00:26:51: also waren schon teils extreme Situationen.
00:26:56: aber... Es gab auch
00:26:57: viele
00:26:58: Tessinen und es gibt ein wunderbares Interview mit einem Tessiner, den ich noch kannte.
00:27:04: Hugo mit einem Glaswein und der schwärmt von Künstlern und was diese junge Leute machen.
00:27:10: Also es gab beides!
00:27:12: Und nach den ersten chaotischen Momenten wurde das sehr ... Schnell, also professionell strukturiert.
00:27:21: Das war der Mitbegründer der Schule Richard Weber, der das gemacht hat.
00:27:29: Der pädagogische Aufbau der Schule.
00:27:31: Aber interessant, ja.
00:27:32: Da kam wunderbare Lehre hierher also Super-Profis und ich glaube das ist auch so weitergegangen.
00:27:39: Das zieht an.
00:27:41: wie ihr auch vom Charme erlegt gibt es Profis die hierher kommen sagen hey da möchte ich gerne mein Wissen weitergeben.
00:27:55: Und das ist also so dass Dimitri quasi Schubkraft war und Motor.
00:27:59: Genau, also
00:28:01: der Name.
00:28:01: Aber Aufbau von pädagogischen Inhalten und vielleicht auch Durchführung der Schule waren dann eher...
00:28:07: Also das war da Richard Meijer?
00:28:09: Ja genau Dimitri selber hat!
00:28:12: Praktisch nicht unterrichtet, er hat dann später Clownery unterrichtete.
00:28:15: Aber er hat immer gesagt ich bin kein Pädagogium.
00:28:18: das stimmt Das kann mich bestätigen.
00:28:21: aber er hat wirklich Er hat seinen Namen gegeben und auch Geld investiert Und die Schule war ja.
00:28:28: also sie waren zu dritt mit Kunda Also seine Frau Die hat die ganze Administration geschmessen.
00:28:33: Ja also neben dem Theater auch die Schule.
00:28:43: Die Schule war eine Privatschule, als ich die Schule gemacht habe.
00:28:49: Sie wurde dann irgendwann staatlich anerkannt und zwar angegliedert an die SUBSI, das ist der Südschweiz oder italienisch-schweizerische Hochschule Hier sieht, die gehören einer Fundation an eine Stiftung.
00:29:10: Das wurde dann langsam übergeben und nicht mehr privat.
00:29:15: Da gab es einen wichtigen und großen Wandel.
00:29:18: Und jetzt seid ihr Teil einer größeren Hochschule?
00:29:21: Genau!
00:29:21: Wir sind angegliedet ja.
00:29:23: Hast du noch studiert als Dimitri Dava?
00:29:25: Ja klar.
00:29:26: Hattest
00:29:26: du bei ihm Unterricht?
00:29:28: Ich hatte drei Wochen oder zwei Wochen Clownery mit ihm aber ich habe sehr viel mit ihm gearbeitet.
00:29:34: also... Weiß nicht, vielleicht später oder ich habe drei Jahre mit ihm in seiner Kompagnen.
00:29:39: Super!
00:29:40: Ja da geht es später noch darum.
00:29:42: Toll das interessiert uns natürlich sehr.
00:29:44: und sag mal so schwerpunktmäßig kannst du ja dann eigentlich ganz gut beschreiben was vielleicht am Anfang Schwerpunkte waren und wie die sich ändern mit der Zeit denn Zeiten ändern sich?
00:29:55: Also vom Unterricht was interessant ist heute sagt man Physikofiatur und das hat man dazumals noch nicht gesagt.
00:30:02: Wie hat
00:30:03: man's genannt?
00:30:04: Das war eben so, man hat vielleicht Bewegungstarte auf Deutsch gesagt.
00:30:09: Aber in der ersten Abschlussklasse Und die wurden eingeladen in Berlin und haben dort, also das war ein Auftrag.
00:30:26: Dimitri hat dieses Stück gemacht.
00:30:29: El Clownemorto Evivelclown der Clown ist tot es lebt den Clown.
00:30:34: Das war eine Kompanie, also die Abschlussklasse von etwa zwölf Leuten und die haben Furore gemacht.
00:30:42: Also die sind dort, haben Aufträge gemacht, mussten weiß nicht wie viele extra Vorstellungen machen und sind direkt auf Europa Tournee.
00:30:51: Das ist absolut... Und in diesen Zeiten war dieser Mix einfach noch nicht... Ja das war etwas Neues!
00:31:02: Es war nicht Zirkus.
00:31:04: also es war ganz klar Theater, also ein Theaterstück aber mit anderen Mitteln.
00:31:11: Diese Basis ist geblieben.
00:31:14: Was sich wirklich geändert hat, ich glaube am Anfang waren die führende Kraft war Richard Weber der eigentlich schon fast alleine eine Schule machen hätte können.
00:31:24: also er ist aus Prag.
00:31:27: Theater am Gelände.
00:31:29: ältere Generationen kennen dieses Theater.
00:31:32: Er war Pantomime aber auch Maskenbildner Perücken.
00:31:39: Er hat eigentlich diese Struktur aufgebaut, die bis jetzt aber von drei Personen unterrichtet wird.
00:31:47: Also er hatte am Anfang alles gemacht.
00:31:51: Ausgehend von der Gymnastik, die auf Laban ... Beruht?
00:31:56: Beruhrt, danke!
00:31:59: Die man vom ersten Jahr an hat mit der Einbau-Junglage als Theater.
00:32:03: Mit einem Ball aus Ausdrucksmittel weitergehen zu Stummenszenen, Neutralmastenspiel, Maskenbau, Maskenspiel... Also das hat er alles selber unterrichtet und das war eine starke Grundlage.
00:32:19: Und die anderen Sachen waren haben sich dazugefügt Und was heute anders ist, dass wirklich alle Fächer sich mehr verweben.
00:32:44: In der letzten Folge von Hände hoch hatten wir Harjo Schüler und Michael Vogel von der Company Family Flöts bei uns im Studio, die mit ihrem Maskenteater um die ganze Welt touren.
00:32:54: Und die beiden haben uns eine Frage für dich ins Handgepäck mit gegeben?
00:32:58: Bist du bereit?
00:32:59: Dann kommt jetzt ...
00:33:08: Welche Angebote macht ihr?
00:33:10: Machst du, obwohl er so weit abgeschieden von der Welt, da im Tal in Werscho lebt und arbeitet.
00:33:18: Dass die Studierenden frische neue Angebote mitbekommen und sich da weiterentwickeln können über den Horizont dieses Tals hinaus?
00:33:29: Also einerseits Und wir haben das vorher schon angesprochen.
00:33:35: Offerieren wir den Studenten, also jetzt im Bachelor und im Master einfach unterschiedlich Austausch mit zum Beispiel EUZER oder mit Partnerklassen Im Master External Workshops.
00:33:51: Und EUTSA
00:33:51: ist ein Verband von europäischen Schauspielschulen und das Partnerklassensprojekt ist exklusiv gerade mit Partnerklassen von uns, von der Popenspielabteilung.
00:33:59: nur noch als Hintergrund?
00:34:00: Genau!
00:34:01: Das ist mal eine Sache wo wir versuchen dass die Studenten rauskommen und wie wir es schon vorgesagt haben auch ihre Studienzeit relativieren können also in einem größeren Kontext zu sehen und schätzen was man hat und realisieren, wie es auch anders sein kann.
00:34:22: Eben im Master zum Beispiel gibt das die Möglichkeit ein Semester einen Gaststudium zu machen, dass er ... Ihr habt da jemand von uns?
00:34:29: Genau Diana!
00:34:30: Und auch in Prag.
00:34:32: also es gibt diese Möglichkeit... Es gibt es im Bachelor nicht aber als Klasse ja.
00:34:38: Dann wir haben diese Serrate-Kultura, die wir nennen eben sechsmal im Semester.
00:34:45: mindestens sechsmal im Semester gibt es einen Abend, wo wir zum Beispiel Gäste einladen.
00:34:50: Also Artisten und wirklich Erfahrungen, also Nachwärtsshow bringen ja?
00:34:57: Und das ist auch eine Möglichkeit neu kennenzulernen die aktuell in Berufsleben stehen.
00:35:04: Wir sind weit weg, aber Lugano zum Beispiel hat ein sehr großes Theater und ein schönes Angebot.
00:35:12: Das ist nicht mal eine Stunde von hier.
00:35:14: also Milano-Zürichs ist zweieinhalb Stunden das ist nicht so weit.
00:35:19: Also da hat man natürlich dann wieder noch mehr am Gebot.
00:35:25: Und ihr fahrt mit den Masterstudierenden auf Festivals auch?
00:35:28: Wir haben uns ja mal getroffen beim Figur-Festival, waren Leute von euch da... Ihr holt andere Leute rein aber der muss man sich auch nichts vormachen.
00:35:36: die Ausbildung ist in einem sehr kleinen Ort Der ist nicht ums Eck von einer riesigen Stadt.
00:35:41: Also braucht man brauche auch einen inneren Motor um Dinge zu sehen und dann
00:35:44: nach Lugano
00:35:45: zu fahren Milan.
00:35:46: und so braucht auch den inneren Antrieb sich Impulse zu suchen.
00:35:53: Und wie du sagst, das ist eine Balance.
00:35:58: Man kann nicht beides haben und diese Konzentriertheit, die Abgeschiedenheit und dieser Konzentriertheit ist wichtig.
00:36:08: Es gibt Momente wo wir dann das eben offerieren, wo man weg kann.
00:36:13: Wie vorher gesagt wurde, wir haben dieses regelmäßige Training also regelmäßiges Unterricht Das kann man nicht immer unterbrechen.
00:36:22: Also da muss man auch, muss man realistisch bleiben.
00:36:25: und vor allem die ganze Ausbildung, die ja nur drei Jahre sind Und es sind am Schluss nur fünf Semester.
00:36:34: also ich rede jetzt vom Bachelor Nur fünf Semesternunterricht der letzte Semester ist Diplomarbeit.
00:36:41: Seid ihr auch an Touren?
00:36:42: Genau!
00:36:45: Die Zeit geht so schnell vorbei.
00:36:48: Ja, man kann nicht alles machen.
00:36:50: Man kann so viel nachher auch machen!
00:36:52: Es
00:36:52: ist immer auch eine Entscheidung für diese Zeit?
00:36:54: Genau
00:36:55: Ihr ladet ja auch regelmäßig Menschen und Publikum zu öffentlichen Vorspielen ein Und ihr fahrt aber auch rum, also ihr kommt mit den Arbeiten der Dimitri über Tournähen und anderen Publikum in Kontakt.
00:37:08: Was sind denn so diese Bausteine?
00:37:10: Also
00:37:10: wir haben ab dem ersten Semester gibt es interne Präsentationen von Arbeiten.
00:37:16: Ab dem zweiten Semester ein Modul, das zu Ende geht wird nicht immer, aber mit öffentlicher Vorstellung beendet.
00:37:28: Das sind zwei Vorstellungen.
00:37:31: Und weshalb, weil uns das extrem wichtig ist dass die Studenten sich sehr schnell mit dem Publikum austauschen können.
00:37:39: Also wirklich oder konfrontieren können.
00:37:41: Weil es einfach etwas anderes ist vor den Kollegen zu spielen oder vor einem richtigen Publikums.
00:37:51: Während der Ausbildung gibt es eins bis zwei Kollaborationen Zum Beispiel mit der OSI, das ist das Orchester der italienischen Schweiz.
00:38:02: Da werden Aufführungen zusammengemacht im Orchester mit einer Klasse und da wird dann während drei oder vier Tagen vor Riesenpublikum in Lugano gespielt.
00:38:17: Wir haben zusätzlich noch diese Produktionen während der Ausbildung.
00:38:24: Und dann ist die ganze Diplomarbeit, also im letzten Semester sind diese drei Diplomaarbeiten.
00:38:30: Die erste, die Paula angesprochen hat – die individuelle Arbeit wird in Verscho aufgeführt an drei Tagen.
00:38:41: Und da sind wir jetzt kurz davor,
00:38:42: nicht?
00:38:42: Genau!
00:38:43: Also morgen ist die Premiere von den LIFS-Lavoroindividuale die fine Formation der individuellen Arbeit.
00:38:53: Ausbildung ist furchtbar auf Deutsch.
00:38:55: Alle
00:38:55: arbeiten zwölf Minuten lang?
00:38:57: Zwischen
00:38:57: acht und zwölfen Minuten, ja.
00:39:00: Und dann gibt es das LCFF also die Lavoro Colletivo, die gemeinsame Abschlussarbeit mit einem Regisseur von außen.
00:39:10: Das ist uns auch wichtig!
00:39:12: Sie arbeiten ja mit der Dozierenden hier meistens in den drei Jahren.
00:39:17: Die Abschlussarbeit, die gemeinsame ist mit einem Regisseur oder einer Regisseure von außen.
00:39:23: Und das ist eine kollektive Theater- oder physikalierte Regieproduktion.
00:39:30: und da kommt noch die zweite gemeinsame Produktion, das Varieté.
00:39:37: Mit diesen zwei Produktionen gehen die Studenten auf Tournee ab Mai, Juni ... und auch über den ganzen Sommer bis zu dreißig Vorstellungen.
00:39:49: Und wo sind Sie überall unterwegs?
00:39:51: In der Schweiz, aber auch im Ausland.
00:39:54: Das ist die Möglichkeit damit sie, die Studierenden, die Absolventen sich vorstellen können.
00:40:01: Und auch interessant, wir gehen dann mit diesen zwei Produktionen.
00:40:04: Also die gemeinsamen Varieté und das Abschlussstück, die unterschiedlich sind.
00:40:11: Das ist natürlich hervorragend wenn jemand die Studenten sieht.
00:40:17: Sieht ja diese Polyvalenz aber auch die Studierenden in verschiedenen Rollensammeln.
00:40:24: Und danach was sind denn so ... Nächste Schritte für Studierende.
00:40:27: Wenn die jetzt gesehen werden, wohin geht es für die Studierenden bei euch so?
00:40:33: Also sie ist ja sehr breit!
00:40:35: Die Möglichkeiten sind wirklich breit und ... Auch die Schweizer Realität, die Sprachenbarriere ist natürlich für unsere Studierenden nicht ein Problem in diesem Sinn.
00:40:49: Also nicht nur weil viele Sprachen sprechen aber natürlich durch dieses Physikertheater und wir sind ja nicht textbasiert.
00:40:57: Wir haben weniger Arbeiten wo man wirklich textbasieren arbeitet.
00:41:02: Deshalb stehen natürlich ganz viele Türen offen, also schweizweit aber auch wenn man vom Ausland kommt.
00:41:10: Und für uns ist es wichtig dass wir helfen aus der Schule in dieser Arbeitswelt so viel wie möglich zu helfen.
00:41:21: und Die Akademie ist präsent in verschiedenen Gremien, auch wir versuchen da sie zu vernetzen.
00:41:31: oder ja also gute Arbeiten im Mastergut arbeiten gehen auf Tournee.
00:41:37: Also die gehen dann an die verschiedensten Festivals.
00:41:40: Sind die dann eher in der Freien Szene unterwegs gründen eigene Companies?
00:41:45: Also es gibt viele Komponieren.
00:41:48: Es gibt so ein Theaterbörse in der Schweiz, in Thun und das letzte Mal als ich dort war ... Das war wirklich unglaublich!
00:41:58: Ich weiß nicht, dass es bei den Produktionen mindestens einen ein Extrudent drin.
00:42:07: Also es sind wirklich sehr aktiv unsere Absolventen, es gibt einen sehr hohen Prozentsatz also die aktiv in der freien Theatreszene sind ja.
00:42:19: Was ist denn so eine Altersrange von denen?
00:42:21: Also
00:42:22: ab achtzehn und es gibt mittlerweile keine obere Grenze mehr.
00:42:28: aber das ergibt sich eigentlich Ziemlich schnell.
00:42:32: Vom körperlichen Anspruch
00:42:33: wahrscheinlich.
00:42:33: Die Ansprüche sind wirklich groß, also man muss wirklich fit sein.
00:42:40: Also wenn man nie was vorher gemacht hat, dass ich sage jetzt körperlich und so ein dreißig Stunden Woche zu überleben?
00:42:51: Nein es ist wirklich... also dann ist das hart und von dem her ja die obere Grenze Das ergibt sich irgendwie.
00:42:59: Und es ist natürlich auch speziell, wenn man dann studiert, also haben selten achtzehnjährige aber trotzdem zwanzigjährige und dreißigjährigen Personen das kann ein Gap sein ja.
00:43:11: Und im Master sieht's ja noch mal anders aus?
00:43:13: Genau im Master da ist es vollkommen offen.
00:43:16: Also natürlich jemand der schon einen Bachelor Ausbildung hat oder ein Quereinsteiger, aber schon professionelle Erfahrung.
00:43:24: Und da haben wir auch aktuell jemanden der ... ... fünfundfünfzig ist!
00:43:30: Hey liebe Nancy als Künstlerin bist du ja auch selber breit aufgestellt und arbeitest sowohl auf der Bühne als auch dahinter.
00:43:38: Als Absolvent in der Dimitri-Schule bist du in die Lehre zurückgekommen genau an die Ausbildungsstätte wo du selber gelernt hast Natürlich mit einer ganzen Menge Erfahrung im Gepäck aus der großen Kunstarbeitswelt.
00:43:53: Und dein Weg und der Perspektivwechsel von Studentin zu Lehrende interessiert mich, daher stelle ich dir nun die Frage der Kunstkollegen!
00:44:06: Wie hast du mit deiner Company nach dem Studium Fuß gefasst?
00:44:09: Was waren wichtige künstlerische Etappen für dich?
00:44:15: Grad nach der Ausbildung war wurde ich, war ich.
00:44:21: Freischaffende Künstlerin.
00:44:22: also ist mir jetzt gerade durch den Kopf das erste Projekt dass sich gemacht habe.
00:44:28: Ich hab Musik geschrieben und gespielt für Albert Camus der Fall.
00:44:32: Also eigentlich war ja nicht das meine Ausbildung aber Ja das hatte ich mit im Gepäck Und ich habe viel in der Weltschweiz, in der französischen Schweiz gearbeitet In verschiedenen kleinen Produktionen während zwei Jahren.
00:44:47: Und nach zwei Jahren wurde ich von Dimitri angefragt, in der Kompanie zu spielen.
00:44:53: Also da zumal diese Kompanier gibt es nicht mehr.
00:44:56: und das was ich vorher erzählt habe von Berlin dieser Evil Clown kleine Mutter das war der Anfang der Kompanie.
00:45:03: also Nach und nach wurden jedes Jahr Produktion gemacht.
00:45:07: Trink mitgespielt haben Ex-Studenten, also die wurden ausgewählt.
00:45:12: Und ich wurde angefragt ob ich in der Komponier spielen möchte?
00:45:16: Ich habe drei Jahre in der Komponiere gespielt für Produktionen gemacht und bin teilweise...
00:45:24: Gut
00:45:25: hundert Vorstellungen im Jahr habe ich gespielt.
00:45:27: Du
00:45:28: hast den Master gemacht,
00:45:29: super!
00:45:32: Also sicher ein Highlight von der Karriere, weil es so viel spielen können wir am Tournament bis nach Japan.
00:45:40: Also wirklich super ja und das war die zweite Ausbildung.
00:45:45: ja absolut also und nach drei Jahren habe Personen haben wir unser L'Etre Dominuie gegründet.
00:45:58: Unser Fokus war oder ist, war auf visuellem und... Also wir haben uns den visuellen Theater gewidmet unter Komik also wir haben immer das im Visier gehabt.
00:46:12: Was heißt der Name?
00:46:13: L'Étre Dominui Das Theater der Mitternacht.
00:46:17: Wir haben nur nach Mitternach gespielt Stimmt nicht!
00:46:22: Konzepttheater.
00:46:24: Und mit dieser Truppe, die sich dann auch ... also wir waren zu viert, wir haben es zuviel gegründet.
00:46:30: aus Liebesgründen sind zwei abgewandert nach Deutschland der Liebe gefolgt und wir sind zu zweit geblieben, also mit meinem Ehemann.
00:46:44: Schön!
00:46:45: Ja.
00:46:47: Wir haben dann weiter noch Stücke produziert.
00:46:51: Für mich war immer wichtig zu spielen neben dem Unterricht.
00:46:56: Ich wollte immer auf der Bühne sein, also diese zwei Standbeine waren für mich enorm wichtig.
00:47:04: Nebst den Auftritten mit dem Lüteatrodomini und habe ich auch eine Jazzgruppe mit begründet.
00:47:15: Das war ein anderer Standbein.
00:47:17: und dann noch das Standbeinn, wo sich die zwei Sachen vermischt haben.
00:47:20: Als ich angefragt wurde zu unterrichten von Richard Weber, am Anfang hatte er sich gewünscht, dass ich alles übernehme.
00:47:29: Habe ich dann aber trotzdem gemerkt... Ne also jetzt mal langsam?
00:47:35: Ja!
00:47:35: Ich tauche einigwisse Sachen.
00:47:37: Es gab eine Sparte die habe ich klar erkannt.
00:47:40: das war nicht meins.
00:47:41: Die klassische Pantomime ist nicht meine Welt.
00:47:44: Und dann habe ich auch gemerkt, wenn ich nur noch unterrichtet, da geht etwas nicht.
00:47:48: Was war für mich nicht möglich?
00:47:49: Also ich musste weiterspielen und ich bin überzeugt ja jetzt spiele ich praktisch nicht mehr auf der Bühne aber ich kann mich immer noch ernähren.
00:48:03: Ja also wenn ich angefragt würde und ich hab letztes Jahr Clown gespielt, also dann gehe ich auf die Bühnen sofort.
00:48:11: Und wie hast du damals eigentlich in der Zeit ohne Internet und gar nichts selber von der Akademie Adimitri erfahren?
00:48:19: Ich habe wirklich sehr, sehr viel mitbekommen als junge Person.
00:48:23: Also ich bin in einer Turner-Familie aufgewachsen.
00:48:26: Ich hab Ballett gehabt, ich hab Musikunterricht gehabt.
00:48:29: aber ich wusste nicht dass man damit was machen kann.
00:48:32: also ich hab blöd gesagt ja Und ich habe in verschiedensten Berufen ausprobiert und dann eines Taugers meiner Mutter gesagt, ja was möchtest du eigentlich machen?
00:48:45: Ich sage ich weiß nicht.
00:48:46: Ja!
00:48:47: Ich hab gehört da gibt es eine Theaterschule im Tessin.
00:48:51: sollen wir da nicht mal vorbeigehen?
00:48:53: und also sie hat mich hierhin gebraucht.
00:48:55: ich habe zwei Lektionen gesehen.
00:48:59: Das muss ich machen.
00:49:01: Ich habe mich immer ein bisschen geschämt, weil da zumal es war uns für viele einen Kampf überhaupt so eine Schule zu machen und dass meine Mutter mich ...
00:49:10: Und warum ein Kampf?
00:49:11: Weil man das nicht durchsetzen konnte gegen die Familie, dass das ein richtiger Beruf ist und die Familie meinte aber du hast ja eine Maise.
00:49:19: Du machst doch hier keine Körperkunst.
00:49:21: Nein, nein, in er.
00:49:23: Das war wirklich ... Also mein Ehemalder selber.
00:49:26: Er wollte die Schule machen.
00:49:27: Da haben wir gesagt zuerst machst du einen richtigen Beruf was er im Nachhinein überhaupt nicht bereut.
00:49:33: Das ist deine Bereicherung auf jeden Fall.
00:49:37: Ich war konfrontiert, also ich habe es dann schätzen gelernt.
00:49:43: Aber ich war kon frontiert mit Leuten die wirklich dagegen kämpfen mussten und sozial oder gesellschaftlich war das diese Art von Theater weil klassisches Prosa Theater am Start her Theater, das war dann schon was anderes.
00:49:59: Aber da irgendwie bei einer Clownschule dazumachen als Clown-Schule ... Das war dann ein bisschen suspekt für ganz viele.
00:50:08: Physikitheater erlebe ich ja als eine Art sehr sinnlicher Art des Theaters und deshalb wollen wir mit der nächsten Kategorie, mit einem bisschen Ace in the Arr, also Nervenkitzel für die Ohren noch mal ganz besonders den Hörsinn ansprechen und ganz ohne Worte akustische Spannung erzeugen.
00:50:27: Denn hier in meiner Hand halte ich unsere Hände hoch los Trommel, bestückt mit lauter Fragen von unserer Dozentin für Kulturmanagement Juliane Mennel.
00:50:38: Als langjährige Projekt-Managerin von Rimini Protokoll kommt Juliane direkt vor der Praxis und eröffnet unseren Publenspiel Studierenden über zwei Semester die weitweite Welt des Projekts und Selbstmanagements.
00:50:51: Sind wir alle bereit für ein bisschen Händehochnerven-Kitzel?
00:50:55: Dann, liebes Publikum, Ohren gespitzt und Nancy.
00:50:58: Du darfst jetzt eine Frage
00:51:00: ziehen!
00:51:22: Liebe Nancy was lernt ihr von euren Studierenden?
00:51:27: also ich kann das für mich beantworten.
00:51:30: Weil ich werde auch immer gefragt, wie machst du das?
00:51:33: Dass du jedes Jahr – jetzt sind es schon etliche Jahre über zwanzig Jahren – dass du immer das Gleiche unterrichtest.
00:51:42: Da sage ich ja, ich unterrichtet das gleiche aber ich entdecke jedes Jahr neue Sachen.
00:51:52: Das hat natürlich damit zu tun, dass dieses Feld unermesslich ist wegen den Menschen, weil jedes Jahr sind die Studierenden anders und das zwingt einem aus Lehrenden dazu, dich wieder in die Perspektive einer neuen Person zu setzen.
00:52:14: Und dann siehst du, dass was du gerade am Arbeiten bist – grad wieder aus einem anderen Blickwinkel!
00:52:21: Ich finde das total spannend.
00:52:22: also ich lerne in dem Sinn von den Studierende, die Sache aus einem anderem Blickwinkel zu sehen.
00:52:29: Perspektivwechsel, jedes Jahr neu.
00:52:31: Und
00:52:32: es
00:52:32: kommen ja auch immer neue Perspektiven dazu, je nachdem wie Generationen sich verändern was Themen von Generation sind und die kommen ja über die Menschen, die studieren an die Schule.
00:52:41: Absolut spannend!
00:52:45: Ja, Roscha und ich sind ja ... Man hat es jetzt schon am Gaufel des Gesprächs gemerkt eben nicht zum ersten Mal hier.
00:52:51: Sondern bei mir ist das jetzt schon das vierte mal.
00:52:53: Und ich finde, es fühlt sich total vertraut an immer wieder herzukommen mit euren tollen Studierenden und diese wundervolle Umgebung.
00:53:01: Dass das so ist, haben wir diesen Partnerklassenprojekt zu verdanken, was die Puppenspielabteilungen ins Leben gerufen hat.
00:53:08: Und wodurch meine Klasse mit der Turquese-Klasse... verbunden wurde als eine Art Tandem.
00:53:15: Und wir kennen uns jetzt schon seit unserem ersten Studienjahr, das ist ja fast ... Nee, das sind drei Jahre irre und wir konnten uns in gegenseitigen Besuchen- und gemeinsamen Workshops richtig gut kennenlernen.
00:53:28: und über dieses Partnerklassenkonzept möchte ich gerne mit dir sprechen.
00:53:32: Du warst ja eben als Lehrende auch bei einigen Stationen dabei.
00:53:36: Bist du bereit?
00:53:37: Dann kommt hier
00:53:39: Die Frage aus der
00:53:41: Studierendenschaft Was denkst du, wie können sich Puppenspiel und Physikal-Thierter ergänzen?
00:53:52: Also wenn ich das einfach spontan höre dann denke ich an Erzählen.
00:53:59: Also ein physikal vierte Performer Meines Erachtens, so wie ich Figurnteater kenne oder wie ich mir das vorstelle.
00:54:11: Dann denke ich super da werde ich inspiriert wirklich dann zu suchen eine Erzählform zu finden.
00:54:20: Andererseits kann ich mir vorstellen dass die Gemeinsamkeit der Körperlichkeit also mit dem Figuren Spiel natürlich fysikotierte ja Auch wenn ich einen anderen Körper spiele, sorry für meine.
00:54:31: Ich bin ja überhaupt keine Puppenspielerin oder Materialspieler.
00:54:38: Dann geht das nicht ohne mit Einbezug des eigenen Körpers?
00:54:43: Absolut!
00:54:47: Das kann jetzt für Studierende in diesem Austausch vielleicht spannend sein, dass auch selber bewusst zu werden, man nimmt das so für gegeben.
00:54:59: Viele Sachen und vielleicht wenn ich mich austausche jetzt als fysikratierte Performer mit einem Puppenspiel an.
00:55:06: Interessant ja stimmt!
00:55:07: Vielleicht sorgt diese Person mir was und ich denke normal.
00:55:11: nein es ist eben nicht normal.
00:55:13: also ich denke einfach Austausches sind Inspirationen und Getting conscious.
00:55:19: Bewusstwerden
00:55:22: Paula ist quasi eine Studentin der ersten Partnerklasse.
00:55:25: Was sind so Momente für dich, die da wichtig waren?
00:55:30: Ich überlege gerade unsere erste richtige Begegnung war hier in Verschow ... Das Hotelier, oder?
00:55:36: Ja, das Hotelier.
00:55:37: ... dass sie je zwanzig-dreinzwanzig
00:55:40: ... Ich weiß nicht, Zeit ist für mich
00:55:41: etwas.
00:55:41: Ja, Zeit is wirklich verrückt!
00:55:44: Aber ich glaube ja, da war eben die Tourquese relativ neu zum ersten Semester.
00:55:49: Und wir waren komplett überwältigt
00:55:51: von dieser
00:55:53: Atmosphäre hier.
00:55:54: Das war übrigens auch schön, euch so kennenzulernen weil ihr seid angekommen mit Puppen und ich fand das super!
00:56:03: Ihr habt wirklich eure Welt mitgebracht und das fand ich so toll.
00:56:07: Und dann seid ihr ja nach Berlin gekommen eine Woche und ich hatte euch organisiert, dass die Studierenden einen Workshop hat mit Ingo Meves.
00:56:17: Unser Werkstattleiter, fantastischer Ingenieur- und Puppenbauer.
00:56:21: Die Studierende haben sich beschäftigt mit sehr leichtbauweise großen Figuren.
00:56:27: Also innerhalb von kürzester Zeit haben sie das riesige Azulier in Beschlag genommen und mit Inko zusammen gebaut.
00:56:34: Dann in Unterrichtereien geschaut von euch Das ist immer so ein Ding.
00:56:38: Man trifft sich im Curriculum des anderen, wie kann man quasi sich trotzdem austauschen?
00:56:44: tatsächlich auch eines der Highlights, weil teilweise eben die Studis auch bei uns mit in die Unterrichte mit reingegangen sind und auch mitgemacht haben.
00:56:51: Und ich erinnere mich das zum Beispiel der Bewegungsunterricht mit der Partnerklasse zusammen sich einfach ganz anders angefühlt hat und wir mussten... Wir waren da gerade beim Paar-Tanz und wir haben gerade Polka getanzt!
00:57:07: Angestellt, also waren wirklich so ein bisschen körperklausig und dann kam eure Studis und haben uns an die Hand genommen.
00:57:17: Und mit denen ging es auf einmal und danach ging's auch total gut, auch ohne die weiter aber so mal ein bisschen Kraft da reinzukriegen.
00:57:25: das war großartig und wir haben einfach das heißt Körperstimm Training.
00:57:33: Das hat sich auch komplett anders angefühlt mit der Partnerklasse.
00:57:36: Da ist mir noch viel mehr bewusst geworden, was wir da eigentlich machen und warum wir das machen einfach dadurch dass nochmal Leute da sind für die das komplett neu ist.
00:57:45: also das hat sich total eingelöst für mich auch mein eigenes Studium zu reflektieren durch den Besuch.
00:57:52: Also wir bleiben dran.
00:57:54: Partnerklassik geht weiter.
00:57:55: Wir freuen uns
00:57:57: Und die Frage, wie ergänzen sich Puppenspiel und Physikitäter haben wir nicht nur dir gestellt sondern auch den Studierenden aus der Partnerklasse.
00:58:04: Die Antworten hört ihr hier!
00:58:14: Ja hallo ich bin Leila.
00:58:16: Ich studiere an der Akademie Dimitri.
00:58:18: Ich bin im letzten Jahrgang, im dritten Jahrgang jetzt und komme aus der Schweiz.
00:58:23: Kannst du schon sagen weil der Abschluss kurz bevorsteht in welche Richtung du danach gehen willst?
00:58:30: Ja, das ist ja immer ein bisschen schwierig.
00:58:33: Man kennt die Projekte nicht bevor sie da sind Aber ich weiß dass ich auf jeden Fall Musik machen möchte.
00:58:40: Ich möchte singen.
00:58:41: Das ist im Moment gerade die große Leidenschaft hier an der Akademie Chorsing für mich entdeckt und ich weiß, dass es etwas ist was mich einfach gerade sehr einnimmt und was ich unbedingt machen möchte.
00:58:54: Und sonst Theater!
00:58:56: Hallo, ich bin Benjamin und ich studiere gerade im letzten Jahr hier in Werscho an der Dimitri-Schule.
00:59:03: Und mein Lieblingsessen ist Krepp mit Nutella.
00:59:07: Physiografiert wird ja oft beschrieben auch als ein bisschen von allem, ein bisschen Tanz, ein wenig Akro, bisschen Objekteatern, bisschen Zirkus usw.. Und ich glaube, deshalb bin ich auch an der Schule gelandet.
00:59:21: Weil ich diesen Mix so cool finde und ich es auch spannend finde rauszufinden was in Formen wo das irgendwie so merken kann... ...und sich sowas zu verweben kann.
00:59:33: Ich bin Finn Meier.
00:59:35: Ich komme aus Fribourg.
00:59:36: Bin Zweiundzwanzig Jahre alt habe vor die Akademie Dimitri Zirkus gemacht In eine nicht professionelle Zirkusschule Ja, und ich würde auch gern Zirkus- und Theater verbinden.
00:59:53: Wie ergänzen sich?
00:59:54: oder wie können sich Puppe und Physical ergänzten?
00:59:58: Oh!
01:00:00: Das ist sehr spannend.
01:00:02: Etwas was ich schön finde ist dass mir Puppee und Physical Theatre oft sehr ähnlich
01:00:08: vorkommen.
01:00:08: also gerade wenn die Sprache fehlt beim Physical Theatre im besten Fall es für mich bei beidem diese Qualität davon sich selbst ein bisschen zurückzunehmen und etwas anderes, also nur den Körper oder eben nur die Puppe in Vordergrund zu stellen.
01:00:25: Gerade auch Maskentheater ist für mich genau das was wir ja auch hier machen.
01:00:29: Ich bin kein Puppenexpert aber ich bin mir sicher dass man da auch seinen Körper sehr viel benutzt Und gut kontrollieren
01:00:41: muss
01:00:42: und von daher denke ich Physizierte vom
01:00:48: Puppenspiel
01:00:50: und kann auch irgendwie eine Extension sein eigenes Körper sein.
01:00:56: Und das ist halt immer eine Sprache mehr, die man auf die Bühne sprechen
01:01:00: kann.".
01:01:02: Was ich zum Beispiel mega spannend fand als wir in Berlin waren und diese Workshops gemacht haben war irgendwie dass diese ganzen Materialien einfach super... interessant sind, wie sie sich bewegen und auch dass das halt direkt etwas dann auch mit dem Körper macht.
01:01:22: Auch direkt irgendwie haben so ich erinnere mich wir haben diese Riesendinger gebaut in dieser coolen Werkstatt.
01:01:30: Und irgendwie dann zu schauen... Ich meine ihr wisst es ja... bestimmt besser als ich, aber es muss hier überhaupt nicht bedeuten dass man sich immer irgendwie hinter einer Wand versteckt und man nur so ein kleines Minipippchen sieht sondern das hat ja auch alles irgendwie Einfluss auf den Körper.
01:01:47: Und ist auf jeden Fall irgendwie sehr nahe.
01:01:49: auch oft gerade beim Zirkus geht's ja auch sehr oft um Objekte.
01:01:55: und wie steht der Menschenbezug zu dem Objekt?
01:01:59: Was macht das Objekt mit dem Mensch und umgekehrt?
01:02:01: Und ich glaube, das ist eh alles verwoben.
01:02:05: Meine Soloarbeit heißt Black and Light Gray und es ist inspiriert von die Novelle von Robert Louis Stevenson und Dr.
01:02:15: Jekyll Mr.
01:02:15: Hyde.
01:02:18: Da fragt man sich was die Morale ist?
01:02:20: Was ist gut oder was ist schlecht?
01:02:23: Warum ist eine Sache gut?
01:02:25: Warum isst die andere Sache schlecht?
01:02:31: Zirkusdisziplinen reingebaut.
01:02:34: Ich habe auch sehr viel gebastelt, ich mache zu Seraphine und seine Wundermaschine das Bilderbuch.
01:02:42: Ich glaube es geht irgendwie für mich so ein bisschen darum.
01:02:44: okay alles ist irgendwie scheiße und wird kaputt gemacht und Krieg und ich stehe auf und lese irgendwie dasses Dorf und hier und das bringt auch nichts.
01:02:55: Und dann muss man halt irgendwie Energie irgendwo herholen und immer wieder aufstehen.
01:03:06: Und irgendwie kreativ werden, basteln, bandenbilden... Irgendwie was unternehmen so!
01:03:13: Ich finde, das macht Seraphine eben sehr gut.
01:03:17: Mein Lift, also mein Personal, meine Figur über die ich meinen Lift mache ist Marie-Antoinette Die letzte Königin von Frankreich Und das wird dreht sich ganz um ihren Tod und ihre letzten Stunden.
01:03:37: So liebe Zuhörerinnen, liebe Nancy!
01:03:39: Bevor wir mit Pauken und Trompeten und großem Tammtamm ins Finale dieser Folge einlaufen legen wir nochmal eine kleine Zwischennummer ein.
01:03:47: die nennt sich Tips and Tricks und hier stapeln wir kleine Pyramiden aus Erfahrung für uns und unsere Zuhöhrerin.
01:03:54: wenn ich mich Für ein Studium entschlossen habe, an der Akademie Adimitri und mich bewerben möchte für physical theater bachelor-Programm hast du Tipps & Tricks was ich bei der Aufnahmeprüfung mitbringe damit ihr seht.
01:04:09: Ich bin hier richtig!
01:04:11: Also vielleicht beschreibe ich kurz wie das Aufnahme für Frauen geht.
01:04:15: es gibt Vorprüfungen die es gibt live in verschiedenen Städten also in der Schweiz oder hier in Verschow oder online.
01:04:23: Das ist der erste Step.
01:04:25: Im zweiten Step, also zweite Runde geht man ... die Aufnahmeprüfung ist hier in Verscho.
01:04:32: Und das sind gibt's die Audition und dann gibt es die Lektionen.
01:04:37: Also zwei Tage wirklich Unterricht in diesen fünf Fächern, die ich vorher beschrieben habe.
01:04:42: Wirklich also genau und jeder Lehre sieht den Kandidaten zweimal, also in den Lektionen plus die Audition.
01:04:51: und da das ist die Vorbereitung.
01:04:53: Die wir fragen dreieinhalb Minuten maximum eine theatralische oder eine szenische Situation oder sagen wir etwas auf die Bühne bringen?
01:05:06: Das kann auch Tanz sein!
01:05:08: Klar ist natürlich immer gut weil man im Hintergrund dass es ja nicht eine Tanzschule ist, sondern eine Theater-Schule.
01:05:18: Aber Tanz kann als Ausdrucksmittel natürlich hervorragend, akrobatisch sein... Gesang sein, Musik aber auch hier immer mit dem Hintergedanken.
01:05:29: Es ist ja eine Theaterschule also sehr viele Möglichkeiten gibt es sich so was vorzubereiten.
01:05:37: das
01:05:37: heißt der tipp ist kommen mit deinem background Aber versucht den im größeren bogen zu gehen
01:05:43: oder andersrum wenn jemand ein background theater hat daran denken es ist eine physikalierte Schule.
01:05:52: also dass das hilft und Das hilft vielleicht auch in der Vorbereitung, also wie wir vorhin geredet haben von dreißig Stunden Unterricht.
01:06:02: Wir
01:06:03: machen vorher schon drei Liegestütze.
01:06:06: Vielen Dank für diese Tipps und Tricks!
01:06:08: Die geben wir gerne weiter.
01:06:10: So, wir laufen durch die Zielgerade.
01:06:12: Das Orchester spielt auf denn wir haben die letzte Etappe dieser Podcast-Episode erreicht nämlich die feierliche Übergabe des Gesprächsstaffelstabs von dir liebe Nancy an unseren nächsten Gast.
01:06:24: Denn wir nehmen eine Frage von dir mit in die Folge Dreiundzwanzig von Hände hoch, wo wir auf Gundula Hoffmann, die Leiterin der Sparte Puppentheater vom Theater Chemnitz treffen und Teile ihres Ensembles.
01:06:36: Und Chemniz war tatsächlich twenty-fünfundzwanzige europäische Kulturhauptstadt und richtet zweitausendzechsund zwanzig das renommierte internationale Festival Theater Der Welt aus.
01:06:48: also ist damit richtig Schauplatz für kulturelle Großevents geworden in letzter Zeit.
01:06:53: Wie diese Momente möglicherweise auch die Arbeit des Puppentheaters prägen und worauf sie in ihrer Theaterarbeit Schwerpunkte legen, darüber kommen wir unter anderem mit den Künstlerinnen Chemnitz ins Gespräch.
01:07:04: Liebe Nancy hast du eine Frage, die wir mitnehmen können?
01:07:07: In der nächsten Folge?
01:07:08: dann kommt hier...
01:07:18: Was ist das künstlerische Anliegen eures Puppenteaters und inwiefern spiegelt oder reagiert es auf aktuelle gesellschaftliche Themen?
01:07:28: Super Fragen, Nancy.
01:07:30: Die nehmen wir gerne mit.
01:07:32: Stecken Sie in unser Handgepäck und abgehets zurück nach Deutschland und dann nach Chemnitz.
01:07:37: Und ja damit sind wir schon am Ende unseres Gesprächs angelangt, liebe Nancy!
01:07:42: Vielen vielen Dank.
01:07:43: Es war super schön gewesen mit dir.
01:07:45: Vielen Dank an euch.
01:07:47: Hat Spaß gemacht!
01:07:49: Und auch, ja
01:07:50: auf
01:07:51: jeden Fall... Und schickt euch das Ding einmal quer durchs Internet.
01:08:01: Ihr kennt den Social-Media-Zirkus richtig magisch wird, nur mit Likes!
01:08:05: Und
01:08:24: Obert, wir an der Puppenspielabteilung immer trikulieren zum Sommersemester und die Kolleginnen einer Akademie Dimitri zum Wintersemester.
01:08:33: Zurück zu Hände hoch!
01:08:34: Schreibt uns Wünsche, Feedback, Lob und Anregungen nehmen wir entgegen per Mail unter Presse at hfs-berlin.de.
01:08:42: Stichwort Hände
01:08:43: Hoch Teilt, hört weiter und abonniert uns auf Spotify oder wo auch immer ihr uns gerade hört.
01:08:49: Und noch mal ein ganz herzliches Danke an dich, Nancy.
01:08:53: Ein großes Teutäuteu an die Klasse Tokese und viele Grüße an die lieben Kolleginnen an der Akademia Dimitri und die Studierenden Schaft, die uns allesamt immer wieder mit offenen Armen empfangen.
01:09:04: Vielen Dank, Grazie Miele!
01:09:06: Und ihr da draußen macht's gut, liebe Zuhörer-Schaft!
01:09:09: Wir hören uns wieder zur nächsten Folge von….
01:09:12: Hände hoch!
01:09:18: Ja, bitte.
01:09:19: Hey, macht das super!
01:09:20: Vielen Dank, das war sehr spannend.
01:09:22: Hier im großen Keller im Uhrkern setzen wir aufgeladen.
01:09:29: Oh okay, dann machen wir es hier.
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